Band 
II. Theil.
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IV. Buch. 10. Capitel. ;?f

ward ihm geholfen. Trioen beschreibt eine Ver-chaltung des Abgangs, die in einer vier undach-ziz jährigen Frau fast drey Monate gewähret,und den Tod nach sich gezogen hat. Die blosseLerhaltung der Winde ist schon sehr gefährlich.Sueton sagt, der Kayser Claudius habe durchein Edict befehlen wollen, daß es jedem Römerallerorten erlaubt seyn solle seine Winde streichenzu lassen, weil man ihm erzählet, es sey jemanddurch diese höfliche Zurükhaltung in der Gefahrgewesen sein Leben zu verlieren. Die Holländersagen wenn sie einen streichen lassen, lieber in derweiten Welt als in dem engen Bauch.

Ein Durchfall ist wohl zuweilen dienlich,aber überhaupt zeigt er etwas fehlerhaftes in demKörper an. Ich bemerke hauptsächlich bey hy-pochondrischen und hysterischen Personen einennicht genug gefürchteten und von den Practicisals eine Gutthat der Natur gepriesenen Durchfallder oft viele Jahre währt, bald alle Tage, baldmehrmals in der Woche, und wenigstens alleMonate über drey vier bis sechsmal des TagsAa 4 sich