Band 
II. Theil.
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IV. rzuch. 10 . Capitel. 179

Ucberhaupt gehen bey einem gesunden Menschen,der in einem Tage an Speise und Getränke achtPfund zu sich nimt, nicht mehr als viere durchden Sculgang und das Wasser ab, der Ueberrestsoll sich durch die Ausdünstung zerstreuen. Inheissen Ländern ist sie bekanntlich sehr stark, inkalten Ländern sehr gering; im Sommer verhältsie sich zu dem Abgang des Harns wie fünf zudrey, im Winter wie drey zu fünf, im Frühlingund Herbst ist sie dem Harne gleich ; in einerschweren und hellen Lust ist sie frey, in einerleichten und dmstern Lust bleibt sie zurük ; beyAlten ist sie «gering, weil der Harn und derAbgang der Därme bey diesen stärker ist , beyJünglingen siindt sich das Gegentheil. Von un-verdaulichen Speisen wird sie vermindert, vonwäßrichlen v-er mehret, und am meisten in war-men Bädern.

Eine allMarke'Ausdünstung ist ein SchweiS,und schwächt überhaupt den Körper. Der SchweiSist der Natur zuwider, und die grösten AerztenenW M Eiste Krankheit, die wir nicht über-stehen