Band 
II. Theil.
Seite
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;8° von -er Erfahrung-

stehen könnten, wenn sie nicht nachließ. DerSchweis ist nach ihrer Meinung in einen« gesun-den Menschen fast nicht vorhanden, es sey denndaß er einen Fehler in seiner Lebensordnung be-gehe , auch schadet er immer durch seine ersteWirkung, und nüzet nur von ohngefehr. Wiemehr man also über seine Gewohnheit ausdünstetoder schwizt, destomehr wird man entkräftet,und diese Entkräftung ist um so viel deutlicher,weil sie durch starken Wein und etwas Speisefast xiözlich gehoben wird. Alle wahre Aerzteverbinden sich das zur Gewohnheit gewordeneSchwizen zu verbieten, es sey denn daß man demSaufen sehr ergeben sey. Alle Afterärzte rathendas Schwizen, und alle germvizige Halbgelehrteschließen aus einer von ihren Großmüttern aufsie gekommene Sage sie müssen schwizen. Ichhabe sehr oft gesehen daß sich auch sehr vernünftigeaber mit diesem Wahne behaftete Männer, durcheine zur Natur gewordene und nicht ohne Gefahrzu hebende Gewohnheit immer zu schwizen Krank-heiten mit Entzündungen, auch allen Arten von

Flüssen