Band 
II. Theil.
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IV. Luch. 10. Lavrtel. ; 8 r

Flüssen aussezen, und ihre arme Dunstmachinesso ermatten, daß man insgemein die grölten undverzagtesten Hypochondrien unter denjenigen fiudt,die den Schweis als das Gegengift aller gegen-wärtigen und künftigen Uebel verehren.

Die verminderte Ausdünstung ist fo weit nichtnachtheilig, weil der Harn sogleich häufiger wird.Hingegen ist die zurükgetriebenc Ausdünstung, undnoch mehr der zurükgetriebene Schweis in vieler-lei, Absichten schlimm. Ein Mensch der des Nachtsim Bette sich immer kehren und wälzen muß,hat feine Ausdünstung zurükgctriebcn , wenn einüberfüllter Magen, oder allzuvielcr Wein, oderallzuvieles Nachdenken nicht die Ursache diesesZustandes ist. Die plözlich zurükgetriebene Aus-dünstung erweket Halswehe, Schnuppen, Husten,Flußfieber, Rothläufc, Gliederreißen, und sogarLähmungen. Herr Bouvard , gewesener Leibarztdes vor einigen Jahren verstorbenen Herzogs vonBurgund, hat unsern berühmten Herrn Tronchinlächerlich machen wollen, weil er gesagt, aus derverhaltenen Ausdünstung entstehe zuweilen eine

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