IV. Buch. Iv. Capitel. ;yi
Liebe. Nach meinen Wahrnehmungen ist manbey dieser ersten Gattung noch nicht krank. Hin-gegen folgt in der zwoten Gattung die Pollutionwie ein Wettcrstral auf den ersten Reiz, oft ohneden Gedanken eines Weibes, oft auf den erstenAnblik auch zuweilen verhaßter Personen, oft mit-ten unter den feyerlichsten, im Traume vorgestell-ten , und in ätlen andern Fällen der Wollust tödt-lichen Verrichtungen. In dieser zwoten Gattungsind die Sammgefässe schon ganz crfchlappet. Vonder ersten Gattung leiden junge Leute nicht sosehr, aber von der zwoten sieht man sie doch end-lich bey mehrern Jahren auch nach meinen Wahr-nehmungen, in dem Magen, in den Nieren , in.den Beinen , in den Augen und dein Gedächtnisse,den daherrührenden Jammer empfinden; AretäuLder Cappadocier sagt, der allzuhäufige Samen-Huß mache vor der Zeit alt, träge, kraftlos,leblos, schläfrig, tölpisch, kränklich, krumm, faul,weibisch, schwer, müd, in allen Dingen nachläs-sig, und zu allen ungeschikt. Die Weiber habenMich Pollutionen, sie scheinen mir aber bey ihnenBb 4 eher
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