Band 
II. Theil.
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z»r Von der Erfahrung.

eher Fodningen der ungedultigen Natur als eineErschlavping derselben. Ein Uebel für welchesalle Mämer gcborne Aerzte sind.

Einen allzuhäufigen Beyschlaf zähle ich unterdie wicklgstcn Ursachen der allcthalben gegm-wärtigen und so wenig gekcnnten Hypochondrie.Diese leidge Krankheit entspringt freilich auch ausvielen anlcrn und mannigfaltigen Qirrllen / abersie ist um so viel gefährlicher wenn sie aus dieserfiießt. Ec ist ein Elend anzufthen, wie gesunde/aufgewckti und muntere Jünglinge wenige Jahr«und oft vcnige Monate nach ihrer Heirath sosehr ausgövgen sind, daß sie mit den Kräften al-len Muth verlieren / ein ernsthaftes trauriges We-sen cmnchneN/ und mit einem Worte völlige Hy-pochondrien werden. Die Weiber wissen nicht/daß indem sie ihre Ehegatten mit sinnlichen Ver-gnügen merhäufen / sie dieselben zugleich derSüßigkeit der Liebe und der himmlischen Wollustzweyer vereinten Herzen berauben / ihnen alleSinnlichkeit abnuzen, und durch den überhäuftenGenuß sie in die abscheuliche Unmöglichkeit stür-zen,