Band 
II. Theil.
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4->6 vsit -er Erfahrmtg.

allzngrosse Keuschheit die Ursache von sehr wichti-gen Krankheiten wäre. Dte gänzliche Znrükhal-tung des Samens ist freilich nicht immer schäd-lich , aber sie ist es doch für Leute die von Na-tur geil und samcnreich sind. Man zählet unterdie dahcrrührende Uebel die Pollutionen, den Sa-menfluß, die Ucberfällung, die Geschwulst, denSchmerz und die Entzündung der Samengefäs-se, die Verdikernng und endlich die Verderbnisdes stokendcn Samens, den Priapismus, dieZü-kungen, die Mclancolie, und endlich auch dierasende Geilheit. Diderot hat darum sehr wohlgesagt, der Same siy dem Menschen nicht ver-weigert, aber er sey ihm mit einer Zurükhaltunggegeben, über die er mit Unrecht murren würde,da ihn der Ucberfluß desselben zu dem rasendestenaller Thiere macht. Ich habe aus einer unge-wohnten Keuschheit die Ueberfüllung der Samen-gefässe mit einer beträchtlichen Geschwulst, gros-ser Spannung und Schmerz, in einem scharfsin-nigen Fremde gesehen / der von Paris nach Göt-tingen gekommen war, wir bcDrgten ihn anfangs

sehr