Band 
II. Theil.
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IV. Buch. ic>. Capitel. 407

sehr ernsthaft, er half sich aber selbst, unmetbo-disch lind gut. Der Marquis von Renty wardin Paris durch ein Keuschheitsgelübde krank, undstarb. Der Herr von Haller hat in Paris einenWundarzt aus Anspach gesehen, der zu Hausegeheirathet war und in Paris auf die Befehleseiner Frau des Beyschlafes sich enthielt, er ver-fiel daher in eine wunderbare Harinvinde und inso heftige Zufammenziehungen der Harnröhre,daß man das kleinste Werkzeug nicht durchbrin-gen konnte; mein erlauchter Lehrer erklärte die-ses Uebel aus dem Druke des überffüßigen Sa,mens, und des ihn begleitenden Saftes. Einerder außerordentlichsten Geister unter allen vori-gen und iztlebenden Menschen ist auch mit sol.chen Zufammenziehungen der Harnröhre gequa-let, ein fürchterliches Uebel dessen Urfach hichernicht zu gehören scheint. Ein Arzt der lange beyden Oesterreichischen Armeen in Italien seineKunst ausgeübet bemerkte daß die unverheirathe.ten und keusch lebenden Soldaten in Pollutionen,Starrsuchlen des Geburtsgliedes, und sogar inC c 4 heftige