Band 
II. Theil.
Seite
434
JPEG-Download
 

426 ycm der Erfahrung.

Schweis vorhanden, der Harn gieng ohne Schmer-zen ab. Nach dem dritten Tage hatte sie eineruhige Nacht, doch immer einen geschwinden undstarken Puls, auch einen grossen Durst, die Ge-bnrtsrcinigung zeigte sich ein wenig, die Krankewar aufgewekt denn sonst hatte sie bishieher inihren vernünftigen Augcnbliken immer bejammert,daß sie die Mörderin ihres Kindes sey. Nach-dem vierten Tage hatte sie eine unruhige Nachtmit einem starken krampfichtcn Schmerz in demUnterbaute, der Puls war gleich, der Harnweiß, die Reinigung äusserte sich durch sehr ge-ringe Merkmale. Sie schien sich besser zu be-finden , der Puls ward weich, der Schweis nahmab, der Schlaf ward ruhig, aber allmählig sanksie in eine tiefe Melancolie, welche den eilstenTag nach einer sehr bangen Nacht außerordent-lich überhand nahm. Auf den Abend fiel sie ineine völlige Starrsucht, die den ganzen folgendenTag bis in die Nacht ununterbrochen fortdauerte.Den fünfzehnten Tag überfiel sie der Friese!, undnachdem sie sich von demselben wieder erholet,

blieb