Band 
II. Theil.
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IV. Buch. lv. Capitel. 4-7

blieb ihr doch immer eine tieft Melancolie, undein mürrisches allem was man von ihr begehrtesich widersezendes Wesen. Erst im neunten Mo-nat ihrer Krankheit Nahm sie fteywillig und mitNuzen einige Arzneyen. Man sieht wie vorzüg-lich wichtig die Folgen der verhaltenen Gcburts-reinigung sind, wenn eine Leidenschaft die Ursirehdieser Verhüllung ist.

Der allzustarke Abgang der Milch ist nichtselten sehr schlimm, besonders wenn die säugendePerson sehr schwächlich ist. Die Nahrung unddie Kräfte gehen dabey verloren, der Leib wirddurch vielerley Krämpfungen geplagt', das Ge-müth beänigstigt, zulezt folgt ein langsames Fie-ber und eine wahre Abzehrung, wenn die Ursa-che nickt zeitlich genug gehoben wird. EineSchwangere die säugen will hat zuweilen eine un-zeitige Geburt.

Noch weit nachtheiliger ist die Zurückhaltungder Milch. Es entstehen daher Knoten in denBi'Üstel! - starke Geschwülsten, besonders wennder Zufluß der Milch sehr beträchtlich ist , Ent-

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