Band 
II. Theil.
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4 ? 6 Von der Erfahrung.

prrn Tag zeigte sie mir fünf grosse Knoten anihrem Kopfe, die ansiat der mengten stinkendenMaterie die man bey Kindern sieht, nur ein Hel-les, gelblichtes, geruchloses Wasser von sich gaben.Ich bat sie von neuem hierauf nicht zu achten,und sie konnte auch dieses damals sehr kleine Ue?bel um so mehr vergessen, weil die Knoten baldverschwanden, indeß da sich ohne die geringste an-dere äusserliche Ursache an fünf Fingern nachein-ander sehr schmerzhafte Nagelgcfchwüre äusserten.Das nächstemal da sie ihre alle drey Wochen wie-derkommende Reinigung haben solte, überfiel siedes Abends ein Frost , bald darauf ein starkesFieber, ein grausames Glicderrcissen das den lin-ken Arm aller Beweglichkeit beraubte, lind einso erstaunender Kopfschmerz, daß diese sonstäusserst sanfte, gedpltige, mit dem aufgeklärtestenund richtigsten Verstände begabte , und alleChristliche Tugenden in der Verborgenheit aus,übende Person mir versicherte, dieser Schmerzsey ihr ganz unerträglich. Des Morgens warder Hintere Theil des Kopses von den gleiche;,

Knoten