Band 
II. Theil.
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IV. Buch. n. Lapiscl.

Knoten voll, über der Stirne hatte sie auch hiyund wieder eine Geschwulst , die Haut war auder Stirne streimweise purpurroth und die Em-pfindlichkeit aller Theile des Kopfes so groß, daßauch die sanfteste Betastung des Fingers einenreissendcn Schmerz verursachte. Dieser Zustandwährte sechs Tage, indeß da die Reinigung sehrsparsam abgieng, und das abgehende Blut fastgar keine Nöthe hatte. Ich begnügte mich ausSenf abgekochte Fußbäder anzurarhen, uyd dieAusdünstung zu befördern. Nach stchs Tagen waralles vorbey, und der Kopf von seinen Knoten be-freyt. Abführende Mittel hatte ich nicht nöthigzu geben , weil diese Person einem fast beständi-gen langsamen Bauchfluß unterworfen, von die-sem nunmehr sehr stark überfallen wurde. Siebefand fich zimlich wohl bis den Tag da fie ihreReinigung wieder haben solle. Auf einmal über-fiel fie wieder das gleiche lfebel mit gleichen Zu-fällen , mit gleicher Heftigkeit, mit gleichen bren-nenden und reissendcn Schmerzen, und zudengnoch mit einem mich sehr erschrekenden beständy-Ff; gen,