IV. Such. II. Capitel. 48;
chen mannigfaltigen Bekränkungen der allzusehrmit diesen Gegenständen beschäftigten und aufdieselbe fast ganz allein eingeschränkten Seele,denkt der Mensch zulezt an nichts als seine Trau-rigkeit , und verfällt durch seine nach und nachverdorbene Einbildung in die tiefste Melancolie,und aus dieser in den Wahnsinn, oder in eineAbzehrung der Nerven, in den schwarzen Starr,in das Herzbrechen der Engländer, und nur zuoft in den Krebs.
Eine Traurigkeit aus der vergeblichen Be-gierde seine Leute wieder zu sehen zeugt eine Krank-heit die man das Heimweh nennt, und die zu-weilen nach einer kurzen Schwermuth, einemZittern in den Gliedern und andern nicht sehedrohenden Uebeln dem Tode überliefert, dochmehrentheils langsam abzehrt. Die Schweizersind aus einer überhaupt gegründeten Ueberzell-gung von den Vortheilen ihres Vaterlandes ge.wohnt diese Melancolie sich allein zuzueignen,da doch andere Völker so viel Recht dazu haben.Barrere sah das Heimweh in verschiedenen ge«Hh s zwirn«