Band 
II. Theil.
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;v» Buch» IZ. Capitel. 62t

macht nicht die eigene Natur der Schweine indiesen Landern sondern vieimehr die blosse Ge-wohnheit , daß dieses Fleisch daselbst wider allesVermuthen unschädlich seyn soll. In Ostindienbedient man sich fast überall des Teuftlsdreks zu?Würzung der Speisen, und niemand klagt überseine Unannehmlichkeit, denn auch für mich istder Genuß des Teuftlsdreks, welchen ich zur Auf-heiterung meines Geistes zuweilen kaue, einewahre Wollust. Lancisi sagt, die Mcxicanerspeisen nicht nur die Eyer der Insectcn welcheMoräste bewohnen und der Fische ohne Nachtheil,sondern svgaw selbst den stinkenden Mosschlamm.

Sehr unverdauliche oder häufig in dem Ma-gen aufgetlhürntc Speisen werden zuweilendurch die Gewohnheit erträglich. Man sieht Leu-te die mit einem sehr schwachen Magen dasRindfleisch und das schwarze Brodt sehr wohlbauen, Hippocrates hat darum sehr wohl geur-rheilt, daß harte, schwere, und unverdaulicheSpklftll Mich schwache Personen die deren gewohntsind, nicht beschweren. Ich kenne einen Schwei-zern-