i?» Drittes Such,
schon mit der Krankheit so genau nicht verbundensind. Die Lehre von den Abfällen fließt grosscntheilsaus der Erkenntnis der nachstehenden Zufälle. Allelegen die von dem Temperamente, von dem Alterund den verschiedenen Hcilarten herrührende Ver-schiedenheiten an den Tag.
Was ich biohieher von der Theorie der Zufälle ge-sagt , haben die Alten und ihre vertrautesten Schü-ler unter den Neuern erkannt und gesagt. SchonHippocrates hat gesehen , daß es in den Krankhei-ten Umstände giebt, die theils beständig und unzer-trennlich mit denselben erscheinen, theils anderswo-her kommen, und in verschiedenen Krankheiten sichäussern; daß die beständigen von der individuellen !und beständigen Natur der Krankheiten abhängen;daß die unbeständigen von dem vielfältigen und im-mer verschiedenen Zusammenfluß der Ursachen, undder Verschiedenheit der Heilarten abhängen. Je,ne hat Hippocrates als Regeln der Kunst in seinenaphoristischen Schriften und in seinen Lehrsätzenvorgetragen. Diese hat er, in die Classe der Lehr-sätze nicht bringen wollen, und sie der Scharf-ficht des Beobachters überlassen. Uebrigens istdie bishieher entworfene Theorie der Zufälle zumTheil das Werk eines mit der Natur sowohl als mitdem.Hippocrates vertrauten Arztes, des Gaubius.
Ich habe in der Theorie des Beobachtungsgeistcügesagt, der Geist des Beobachters verbinde indemer sieht. Die Ordnung dieser Verbindungen wirdsich deutlicher äussern, wenn ich zeige wie der Geist