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Von der Erfahrung in der Arzneykunst / Joh. Georg Zimmermann
Entstehung
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226
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viertes Capitel. riz

rung wie sehr unnütz alle Arzneyen gewesen, undwie nahe und wie gewiß der allein zu wünschendeTod sey; indes, wolle er in der Hofnung eines na-hen Endes aus Gefälligkeit für sein Haus auch dieunausstehlichsten Wege gehen , damit alles geschehensey was geschehen könne. Diese Rede war sehr sanft,und aus dieser Sanftmut!) verkündigte nunmehr Bo-erhaave den kommenden Tod, der aller noch ange-wandten und mit heroischem Muthe von dem Admi-ralen angenommener Hülfsmittel ohngeachtct, umfünf Uhr des Abends sanft und still erfolgte.

Boerhaave und de Bye giengen beyseits. Einergestund dem andern, er könne keinesweges eine Ursa.che dieser Krankheit erdenken, und noch weniger dieUrsache eines so plötzlichen Todes. Beyde flehtenum die Gunst den Körper zu öfnen, und diese wardihnen und der Nachwelt gewähret.

Die Zergliederung des Admiralen von Wassenaerentdeckte was kein Sterblicher errathen könnte, weiles Boerhaave nicht errathen hat. Die Därme unddie ganze Bauchhöle waren , die einzig darin« ge-fundene Luft ausgenommen, des häufigen von demAdmiralen vor der Krankheit und in der Krankheitgenossenen, und ganz bey ihm gebliebenen Geträn-kes ohngeachtct, so wie die Harnblase ganz leer. Mansah in allen diesen Theilen nichts, aus dem manden Tod, oder auch nur eine Krankheit hätte herlei-ten können.

In dem Magen selbst fand sich ausser einiger Luftnichts als etwas sehr weniges von Feuchtigkeit, oh.