r;4 Drittes Buch,
den ; daher mußte auch das Bestreben lso ausneh-mend groß seyn, damit die Lust durch diese vereng-te Oefnung einen Eingang in den untern Theil derrechten Lunge finde, wo allein das Geschäft des A-thcmholcns und folglich auch des GcblütsumlaufesPlatz hatte. Daher entstund in der grössten Beklem-mung , aus dem Anstoß der in der Geschwindigkeitdu.ch die zusammen gedrückten knorplichten Acsteder Luftröhre fortgerissenen Luft, der angeführterauhe Klang. Ferner war die Lunge der rechtenSeite hier mit dem Brustfell nur von oben, undhingegen mit der in diese Höle ausgestreckten Seitedes beschriebenen Körpers in der Mitte gänzlich ver-wachsen , sodaß auch hier die Lunge in ihrer Ver-richtung auch aus dieser Ursache gehemmt war. Bo-erhaave bemühte sich hierauf diese ganze Masse aufdas sorgfältigste von denen mit ihr.verwachsenen Thei-len zu sondern, welches aber bey dem Herzbeutel,den Lungen, und besonders bey den grossen Blutge-fäßen fast unmöglich war. So sehr obenhin diesesGewächs gesöndert werden konnte, so hielt es docham Gewichte sechs und drey Viertel Pfund, und daes an sich sehr leicht war, so läßt es sich denken, wieentsetzlich gros es müsse gewesen seyn. Dieser gan.ze Körper war schneeweiß und sah aus wie der rein-ste Talk. Ein milchigter Saft schwitzte hier und daaus diesem Körper hervor, wenn man ihn zerschnitt.Übrigens machte er einen cinzelen festen Körper aus,in welchem man kein Gefäß ausser denjenigen sah,mit welchen er verwachsen war. Man entdeckte