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hitzigen Fiebern und auch in Fiebern mit Cntzün-dung, sind sie als Zufälle oder Abfälle durch die Na,se niemals schädlich , wenn sie nicht gar entsetzlichstark sind. Ich habe vor vierzehn Jahren den Herrnven Halter in einem lehr heftigen Fieber mit einemRvthlanf, in welchem man anfangs schon acht undvierzig Unzen Blut durch vier Aderöfnungcn weg.genommen, in vier und zwanzig Stunden nochfünf Pfund durch die Nase verlieren, und durchdiesen Blutverlust gesund werden gesehen. Seftder Zeit hatte ich immer Gelegenheit die gleichenWahrnehmungen in vielerlei) Umständen zu wie-derholen.
Durch die Mutter ist ein Blutverlust in den an-geführten Umständen als Zufall oder Abfall biswei-len gut, aber nicht immer , es sey denn daß darBlut sehr häufig abgehe. Man würde eine Frauder grösien Gefahr aussetzen, wenn man in einerhitzigen Krankheit alle Mittel liegen ließ, sobald sichihre Reinigung nur mäßig zeigte. Glückliche Ab-fälle vermittelst eines Blutverlustes durch die Lmu,gen habe ich niemals gesehen, und sie scheinen mir-mehr symptomatisch als critifch. Das Blutspcyenund den blutigen Harn hielt Sydenham in den Po-len für tödtliche Zeichen, den blutigen Harn in hi-ngen Fiebern überhaupt betrachtete Boerhaave alsein Zeichen des Todes. Ein blutiger Harn ohneSand ist zuweilen eine Anzeige der Hämorrhoidcnder Blase, wenn dieses Blut nicht aus den Nierenkommt, ein blutiger Harn mit Sand ist ein Zeiche»