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kennen. Man bedient sich dieser Experimente beyder Brustwassersiicht, die in ihren ersten Anlangenfast gar nicht , nnd überhaupt nach dem Geständ-nis der grasten Aerzte, und des Morgagni,so schwerzu erkennen ist, daß sie auch mehrcntheils miskenntwird. In der Brustwassersiicht hat der Kranke zwarüberhaupt eine kleine nicht zu bestimmende Angstaufder Brust, die er selbst im Anfange nicht achtet,weil sie sehr gering ist. Diese Angst ist grösser wenner liegt und besonders wenn er tief liegt, welchesaber auch in der Wassersucht des Herzbeutels geschieht.Sie erweckt ihn bisweilen wenn er liegend und auchwenn er sitzend einschläft, doch ist dieses so berühm,te Zeichen auch andern Krankheiten gemein, undman hat Leute an der Brustwassersucht verloren ,bey denen dieses Zeichen sich niemals geäussert. DasLiegen ist auf beyden Seiten gleich beschwerlich ,wenn das Wasser beyde Lungen einnimt. Es ist aufder Seite die das Wasser enthält weniger beschwer-lich , wenn das Wasser nur auf einer Seite der Lun-gen sitzt. Uebcrhanpt habe ich noch bemerket, daßin einem hohen Grade der Brustwassersiicht der Kran-ke ausser dem Bette gezwungen ist, den Rucken immerein wenig vorwärts zu biegen.
Bey einem verschlossenen Lungengcschwüre kannman insgemein im Bette nur auf der Seite liegenwo das Geschwür liegt, weil der Druck des Ge-sihwürS auf das Mittelfest und die freye Seite denAthem sehr beschwerlich macht. Das Liegen ist dem
Kran-