_Ueber Röme r xr.v. >z,i4. _477
des höchsten Gottes, der den Schimpf, der ihnen begegnet, aufntmmet,als wäre es ihm selbst widerfahren, wir sollen sie dann ehren um ihres Prin-cipalen willen, der sie gesendet hat,und folgen der Apostolischen Erinnerung.Erkennecdle,foan euch arbeiten, und euch im Zerren vorstehen,und euch vermahnen, und daß ihr sie überauß lieb habet, um ihreswercks willen. ' ^
l>. Wie hat sich nun der Apostel bey feinem Dienst verhalten ? Er sagt: ' '
Ich mache meinen Dienst herrlich. Der Dienst desN-T.lstein herrli-cher Dienst, der Überfluß an Llahrheit hat. Distli herrlichen Dienst -.Tor.;.--,trachtetder Apostel auch selbst herrlich zumachen. Gewähnt wohl, derApostel sagt nicht: Ich mache mich selbst herrlich: Ich trachte dahin, wieich von anderen möge groß geachtet, hoch angesehen und geehrct werden.
Sich selbst herrlich machen, ist Babylons Gebrauch, als welches, f mt «per., »-7.feiner Eler sey,ihr eigen Interesse zu seinem Absehen hat, sondern er sagt:
Ich mache meinen Die, st herrlich: Daraufwcnde ich alle mein Sinnund Sorg, Mühe und Arbeit, daß ich das Amt, das ich im Herr n em-pfangen habe, möge erfüllen, und alles dasjennige erstatten, was da die- Eoi.»ri7.net, den Nammen Gotlesgroß und herrlich zumachen, und meinen Neben-Menschen zuerbau n.
Worbev wir dann können sehen- welches die Pflicht ftye aller deren , wel- «nma-kun-che Gott in den Kirchen-Dienst gesetzet hat. Sie müssen ihren Dienst herr-lich machen. Sie machen aber denfelbjgen herrlich:
1. Wann sie nicht darbt y das ihrige suchen, sondern das, was Jesu
Christi ist, auf daß Gott in allen Dingen geprisen werde, und also Philipp.«picht suchen den Menschen zugefallen, sondern Gott, der das Hertz . ..
bewahret.
2. Wann sse sich Gott bewähret darstellen als Arbeiter, die sichpicht schahmen müssen: Die das Wort der Wahrheit recht schnei- ^den, und also in ihrem A nt und Bcruff treu erfunden werden: Zumahlen 'man an den Haußhalteren nichts mehreres erforderet, dann daß sie ,treu erfunden werden.
z. Wann sie in ihr. m Fleiss nicht trag sind sondern Tag und Nachtstchbaraufbefletssen daß sie ihren anvertraut. » Talent auf heiligen Wucher le--eii, nnd Chrißo Seelen gewännen mögen wie also unser Apostel gethanh rt:Hörer,wle er sich gegen den A ltrsten zu Ephe"o verm mtnlaffrn: Ihrrvüsset, wie ich von dem ersten Tng an als ich in Asiam kommen,die gantze Zeir bey euch gewesen bin, wie ich dessen nichts unterlassstn, das da nützlich ist, daß ich euch nicht verkündiget und öffentlichVon Hausszu Hauß geiehret: Und beydes, Juden und Griechen, die