ir» Vorbericht.
ter Hoffnung können wir dem nun seit vielen Jahr-hunderten gedruckten und unglückseligen römischenVolke die frohe Botschaft verkündigen, daß es sichaus dem tiefen Abgrund erheben, und wo nicht zuseinen! alten Wohlstand , doch zu einem erquicken-den Schatten seiner ehevorigen Blüthe gelangenwerde. Schon in diesen ersten Tagen der neuenRegierung hören wir mit Verwunderung und Dank,daß den Römern nahmhafte Auflagen abgenommenworden. Schon ist der Name des neuen Papstesdurch ganz Europa herrlich ; und groß ist die Er-wartung feiner Anstalten zum Veßten der Christen-wett überhaupt, und des Kirchenstaats insbefonder»Freylich ist das was er wirklich gethan, verglichenmit dem was er noch thun kann und wird, wiefür nichts zu rechnen. Bevölkerung, Ackerbau undHandelfcbaft, die sind es allein, welche sein bis indie Treffen des Elends versunkenes und von derganzen Welt bedauertes Volk wieder aufrichten kön-nen: Und dieses sind die eigentlichen Gegenstände,womit ein Souverain von Rom, der feine Pflich-ten kennt wie der itzige, sich würdig beschäftigenkann. Ein solcher Restaurawr des neuen Romswird sich nicht nur diese Stadt, sondern ganz Eu-ropa verbindlich machen, welches, in tiefer Ver-ehrung der alten Römer, es unwillig duldet, daßihre Nachkommen in einen so unaussprechlichen Ver-fall gerathen sind. Alsdann werde ich, mit meinenschlechten Begriffen von den Mönchsorden, erstauntha stehen, und beschämt gestehen müssen, daß em