Vsrbericht. Lr
einziger Klostermanri grössere Thaten gethan, undden cathokschen Staaten wlchttaere Dienste geleistetals alle seine Vorfahren auf dem päpstlichen Stnle;Alsdann werde ich über meinen Vorwarf erröthen,welchen ich den Mönchen gemacht, daß sie lautesunnütze Mltglieder des Menschengeschlechts zu Hei-ligen geschaffen haben — bey dem Anblicke einesaus ihnen, der in unsern Tagen die ächte Bahn,zur Helligkeit zu gelangen, gezeigt und geöffnethat. Alsdann werde ich, der blsoarin einzig zurrtSchaden und zur Schande der Ktosterleutye geschrie-ben , es mck bittrer Reue bedauern, daß ich nichteher einen so anbttenswürdigeu Ordensmami ge-kannt habe.
Noch ein Wort über den zweyten Vorwurf, alsob meine Ausdrücke, gegen die Mönchen und Juri-sten überhaupt gerichtet, allzuberssend und beleidi-gend seyn. Gegen diese Anklage kann ich mich al-lein mit dem schlechten Geschmacke meiner Lehrer,der Demosthene und Cicerone, rechtfertigen, die michschon in meiner Jugend verdorben, als ich nochnicht, wie itzund, berichtet war, daß die alten Grie-chen und Römer, so wie in den schönen Künsten,also auch in höüichen Redensarten und der Feinheitdes Ausdruckes, uns ohne Bedenken weichen müs-sen. Dessen ohngeachtet habe ich für die Höflich-keit und die gebräuchliche Grazien meines Jahrhun-derts so viel Achtung bezeugt, daß ich mich wolrtm zwey Drittheile gelinder ausgedrückt, als esDemMenes gegen den König Philippus, und Ck