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Staaten bey Anlegung ihrer Kornhäuser im Aughaben, und der vornehmlich darin,, besteht, denNothvürstigen nicht mit den m, Land erzeugten, son-dern mit eingeführten frömden Produckten unter dieArme zu greifen. Ahmen Sie dießfalls den kleinenGenferfchen Frcystaat nach, dessen Gebiet nicht soviel Brod trägt, um seme verhnltijlsimässrg unbe-greifliche Menge von Eiawoyuern zu nähren; oer aberdafür von allen Enden der Welt her Getraid inseine Kornschätze stressen laßt, und selbigen edelge-sinnte und kluge Aufseher setzt, die nachwärts dieseFrüchte unter das Volk um massigen Prerß ausspen-den. — Oder vielmehr sind Wir von der Naturmit einem so herrlichen Fruchtland beseeliget, daßwir dergleichen Behältnisse füglicher überall entbeh-ren könnten. Denn nochmals: Es braucht nichtsWetters als Hände zum Feldbau, und den Schutzeiner Regierung welche den Fleiß belohne, Faul-lenzerey bestraffe, nnb jedermann die unaussprech-lichen Vortheile vor Augen mahle, welche wir ausdem innern und äussern Umlauf unsrer Landspro-duckle ziehen können : So werden wir bald an al-len wahren Bedürfnissen des Lebens den größten Ue-berfluß haben, und solche, a statt sie itzt aus nahenund fernen Gegenden zu holen, vielmehr Nachbarnund Frömden auf den beyden Meeren zuführen kön-nen, die den Kirchenstaat gegen Auf- und Nieder-gang bespülen-
Beschützen Sie demnach, Heiligster Vater! unsrePersonen, Güter, und besonders unsre Beutel vor