durste einer seine Halbschwester väterlicher Seile,aber nicht die von der Mutter her heurathen: Dennim erster» Fall könnte der Mann nur fernen eignenVater, im andern hingegen hätte er auch den Va-ter seiner Frau erben können, welches letztre dieGleichheit der Glücksgüter in diesem Frcystaatewürde zerstöhrt haben. plato, dessen Lieblingöideeeben eine solche Gleichheit war, gab ein Gesetz,kraft dessen ein Vater der mehrere Kinder hatte eineinziges zum Nachfolger seines Vermögens aus-wählen , die übrigen aber andern von seinen Mit-bürgern , welche keine Erben hätten, an Kindesstattübergeben sollte; damit das Vermögen kinderloserPersonen nicht mit der Zeit, Leuthen in die Händefallen möchte, welche bereits ihren Grundantheilwie andre Athenienser hätten , und also mit einerVermehrung ihre Mitbürger hätten überflügelnkönnen. Vor Solon befahl das Gesetz zu Athen,es sollte kein Gut aus der Familie des Testatorsin eine andre gelangen können: Der neue Gesetz-geber änderte dieses, erkannte aber nachher, daßer einen groben Fehler geschossen. Endlich brau-chen woleingerichtete Freystaaten , Democratienoder Attftocratien, weder Primogenituren, nochMajorate, noch Fideicomisse, noch Substitutionen,noch Arrogatronm, noch ungeheure Morgengaben,einträgliche Adoptionen, u, s. f. Denn der unpro-portionirte Reichthum eines democratischen Bür-gers, oder eines anstocratischen Edelmanns, mußfrüher oder später Eifersucht und Uedermuth er-
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Buch
Von einer Reformation in Italien : oder von den Mitteln, die gefährlichsten Missbräuche und die schädlichsten Gesetze dieses Landes zu verbessern / [Karl Antonio Pilati]
Seite
159
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