ÄN allen Egken hervorguckt, und alle unsre Schrift-steller zwar überschwenglich reich an Worten aberdurchaus lär an Sinne sind ? Ohne dieß könnt*man nicht erklären, warum die Worte eines Bour-daloue, Masstllons, Flechiers, Saurins, Thomasoder Marmomels, dem Herzen so viele Rührung;hingegen die Phrasen eines Gegners , Nrccolai,Giacco, Bellati, Zaccariä und andrer ihres Ge-lichters, töotlichcn Eckei verursachen sollten?
Ist es nun nicht zum Bersten lächerlich, daßsolche Schaafsköpfe, welche kaum emen halben ge-sunden Begriff im Hirn haben, und gewiß niemalsdrey Worte ohne eine Ungereimtheit sagen können,sich über die Philosophen als über Schülerkna-ben hermachen dürsten. Es ist indessen leydernicht so fast ihre Unwissenheit, als ihre emgewur.Zelte Bosheit, die sie so ungesiümm macht. DiePhilosophen, das ist vw Werfen unter allem Volke,sagen ihren Fürsten täglrch: „Herr! wenn Sie die„öffentlichen Angelegenheiten nicht besser einrichten,„so muß Ihr Staat endlich zu Grunde gehn; so„können die Sachen nicht länger dauern, sonst fällt„der Unterthan, und sein Fürst mit ihm; dieser und„jener Unordnung muß abgeholfen seyn, sonst wird„zuletzt die ganze Maschine angesteckt und verdorben,„es ist zuweit gekommen; der entscheidende Zeitpunkt„ist vor der Thür. Wohlan denn, betreiben Sie„die Sache« zerstören Sie den Aberglauben, füh-„ren Sie eine ächte Gottesverehrnng, und mit dep-„selben gute und reine Sitten wieder ein, Wecken