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Von einer Reformation in Italien : oder von den Mitteln, die gefährlichsten Missbräuche und die schädlichsten Gesetze dieses Landes zu verbessern / [Karl Antonio Pilati]
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,zkerne Fußstapfen zurück läßt ; oder wenn Er emRebhur. siehet, w.Iches gleich einem schnellen Pfeiledurch dre Lüfte flreat? Jeder wirb beym erstenAnblick dencen, die armen Thiere müssen am Endeihrer Bahn vom Schweisse bedeckt, und ausserAthem seyn, weil sie so viele Beschwerden ausge-standen haben , und doch macht es ihnen nicht,ssie g-^ugste Muhe, weil das Lausten des Rehes,und das Fliegen des Nebhuns Natur ist. WirMenschen wurden bald verfaulen, wenn wir un.ter der Erde wohnen müßten, wo doch der Maul.wüst sich nährt, weil das seine Natur ist: Wervon uns würde nicht ersticken, wenn er lange un-ter dem Wasser bleiben müßte, wo doch die Fischeleben, weil es ihre Natur ist? Welcher Menschwürde nicht im Feuer verbrennen, wo doch derSalamander sich mit Lust aufhält, weil es seinerNatur gemäß ist? Die Handlungen also, die derNatur eines jeden gemäß sind, verursachen ihm,wie die Philosophen lehren, nicht nur keine Be.schwerlichkeiten , sondern Vergnügen. Wenn alsoauch Ihr in einen Zustand gekommen styl, woEuch die Bußübungen, die Thränen, und dasBetten gleichsam natürlich sind , werden Euch denudieselben nicht angenehm seyn ? Warum das nicht?Ein kindische unnöthige und langweilige Aushanf-fung vieler Beyspiele, da wo eines für seine Ab-sicht genug gewesen wäre, ist der erste Fehler die-ser Stelle; der zweyte ist, daß der Prediger unwis-send genug ist, den Unterschied zwischen dem Natur-