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Von einer Reformation in Italien : oder von den Mitteln, die gefährlichsten Missbräuche und die schädlichsten Gesetze dieses Landes zu verbessern / [Karl Antonio Pilati]
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292
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hängt folgender Anfang seiner dreyssigsten Predigtist. Wenn je ein Mann ist, der in einem wohl.eingerichteten Stand grosse Belohnungen und vor*zügliche Ehre verdient, so ist es gewiß derjenige,der einen Verrather entdeckt.,, Das ist nun eineSache, die eben keinen fernern Beweis bedarf,und welche wahrscheinlich selbst die Herren von La-lenburg in ihrer ganzen Ausdehnung begriffen hät-ten : Und doch werden Sie sehen, mit wie viel un-nützem Geschwätz sie unser grosse Redner zu beglei-ten weiß, um dieselbe noch einleuchtender zu ma-chen:Ahasuerus, dieser grosse asiatische Könrg,der über hundert und sieben und zwanzig Landesgebott,, (Unnütze Gelehrsamkeit über unnütze Ge-lehrsamkeit, worzu dient es hier zu wissen, überwie viel Länder Ahasirerus herrschte.)erhob,wie bekannt, den Mardochet zu Königl. Ehren,weil er Ihm die Verrätherey des Bagatan undTares, zweyer angesehenen Hüter des Pallastes,entdeckt hatte. Tiberrus belohnte die AnronLa,die Gemahlin des Drusus, durch welche Er die Ver-rätherey des Gajans gegen seine Person erfahrenhatte, pirhus beschenkte die Fenareta, die Fraudes Samons, weit Er die Verrätherey desneop-tolenius durch sie entdeckt hatte; und Crösus setzteeiner unbekannten Magd, durch welche Er die Nach-stellungen seiner gottlosen Stiefmutter erfuhr, ent-weder aus Dankbarkeit, oder zum Beyspiel füeandere, eine goldene Bildsäule im Tempel zu Del-rrphss. Hier endet nun zwar diese kindische Ge-