12^ 'O' Ä d"
Sulpitius Severus, daß damals die gewöhnlicheHandthierung der Geistlichen entweder die Kauf-mannschaft oder der Feldbau war; noch andereverkauften die Dienste, zu welchen sie durch ihr hei-liges Amt verpflichtet waren, für baares Geld. (*)Wir fuhren die Stelle des Sulpitius unten in derOrigiualfprache an, um unlaugbar darzuthun, daßGertz und niedrige Gewinnsucht zu allen Zeiten un-ter die herrschenden Leidenschaften der Geistlichkeitgehört haben.
Bisdahm aber wäre die Priesterfchaft in Absichtauf die Erbgüter einig von neuen und ausserordent-licken Abgaben bcfrevt Doch muß man gestehen,daß, wenn die L, l. Loch Iheoä cle itnnon. <L Irr-but, angeführte Verordnung von Conftantin, undnicht von Constantms ist, so waren damals dieKirchengüter (weil diese arm waren) aber nichtdie Güter der Geistlichen, auch von den gewohntenAbgaben frey : Da aber die Kirchen bald hernachreicher wurden, wurde diese Verordnung wieder auf-gebebt. Erst im Jahr Z46. bcfreyte Constaillius
(*) 8wp. 8eveni:i I. 2 Z. boc- tempore
ecnnm k-rvencü Ou^iclo, velutl ialics juceüit; in-yiant poÜcllionibus; excolunt rwro iuelibant;
emunr venäuntgue, yuLlwi xer omnia üullent; itsjni meUorl8 xroxol'Ul vnientur , negne xoillitente8,rie^ie vezoti^ntes, c^uos eli mnlto turpins, iegente«iiiuner^ cx^eÄnnt, omne vitX gecus i^ierocge
corrupUün tiirhent, «!um yriali ven.ileru pr^keruMkLnchitLtem.