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Gesetz befriedigte, worinn jedem ohne Unterschiederlaubt wurde, seine Güter ganz oder zum Theil anKirchen zu vermachen. Man sehe si. IV. Ls6. Tstsvä.6s kpilL. L LIer. I.. 1. Lo6. 6s 8. 8. Lcs!.Kaum hatten die Geistlichen dieses Vorrecht erhal-ten, so sitzten sie auch alle niedrige Künste in Bewegung,wozu Ihnen ihr eigener Geitz den Reitz, und derherrschende Aberglaube Gelegenheit gab, um dieFamilien zu ihrem und der Kirche Bestem zu berau-ben : Die meisten Fallstricke legten sie alten Wei-bern, Diacomssmnen und Kranken, ja sie erniedrig-ten sich so gar bis zu verächtlichsten Diensten umWohlwollen und Geld zugewinnen. Der Heil. Hie-ronymus rückt den Geistlichen seiner Zeiten in ver-schiedenen Stellen seiner Schriften die schändlichenRanke vor, welcher sie sich in dieser Absicht bedien-ten; und die schändliche, niedrige und abscheu-würdige Denkart dieser Leute müßte alle Wahr-scheinlichkeit übersteigen, wenn dieser heilige Mannnicht so gerührt, so stark und so umständlich darüberreden wukde. „Ich höre, sagt Er, LM. 2 . sä„Neporisn was für niedrige Dienste einige alten Leute„thun, die keine Kinder haben: Sie reichen Ihnen„den Nachttopf, sind immer um rhr Beth herum,„und nehmen ihnen die ausgespeyten Unreinigkciten„mit den Händen weg: Wenn der Arzt da ist, so„fragen sie ihn zitternd, wie es um den Kranken steht.„Zeigt der Kranke wieder neues Leben und Kräfte,„so erschrecken sie, und quälen sich innerlich darü-„ber, wenn sie schon äusserlich Freude bezeugen; ,derm