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„sie fürchten, sie möchten die Früchte ihrer Arbeit„verliebren, und sind doch darbey niedrig genug,„dem Kranken glauben zu machen, sie wünschten„von Herzen, daß er möchte so alt werden als Ma-„thusalem. „
Von der Unverschämtheit der Geistlichen, sichden Wittwen aufzudringen, redet auch der heiligeAmbrosius in seiner 66. Rede in vomin. 22 . xoli^emecok. „Wir können uns eben nicht rühmen ,„ sagt er, daß man uns keinen Raub und Dieb-„ stahl vorwerfen könne, denn durch Liebkosungen„ trage« wir bey alten Wittwen oft einen grösser»„ Raub darvon, als wir vielleicht durch alle Mar-„ tcr von ihnen hatten bekommen können, und vor„ Gott gilt es gleich , ob wir das, so andern ge-„ hört, durch Betrug oder aber mit räuberischer„ Gewalt wegnehmen. Aus zweyerley Gründenwaren die Geistlichen fleißig in den Häusern der Witt,wen, und zwar erstlich aus Geitz, und zweytens ausGeilheit, welche letztere ihnen die Kirchenväter lindunter diesen insbesondere der Heil. Hieronymus undAmbrosius oft und viel vorrücken. Ja die Ausschwei-fungen der Geistlichkeit giengen in der Absicht soweit, daß der Paöst Damasus genöthigt war, den
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