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Zu den verbreitetsten Organen der Oessentlichkcit in Deutschlandgehört bereits die durch die steigende Gunst des Publicumö ausgezeichnete Viertel-jahrsschrist:
Per Freihafen.
Gallerte von Unterhaltungsbildern.
Mit Beitragen
der berühmtesten Schriftsteller Deutschlands.
8. geh. jeder Band 1^ Thlr.
— Alle 3 Monate erscheint regelmäßig 1 Band. —
Ganz Deuts chland hat mit steigendem Interesse dieser ausgezeich-neten Zeitschrift Aufmerksamkeit, Theilnahme und allgemeineBilligung geschenkt. Durch Vereinigung solcher Kräfte war etwas Außer-ordentliches zu erwarten und das resp. Publicum ist nicht getäuscht worden.Der Ruf des Freihafens ist begründet, die Koryphäen der deutschen Literaturschmücken durch ihre geistreichen und unterhaltenden Beiträge ein Werk, das injeder Privat- und öffentlichen Bibliothek eine Zierde, besonders aber auch Lese-Dereinen ganz unentbehrlich sein wird.
Der Inhalt der bis jetzt erschienenen 3 Bande des Jahrgangs 1840 istfolgender:
Freihafen.
Erstes Ouartalheft für 1840.
1. Briefe aus Grafenort. Von Karl von Holtet.
2. Das Element des Wassers. Von C. G. Carus.
3. Ueber denConflict der gei st igenund der materiellen In-teressen. Von I)r. F. S ch m i d t.
4. D er N aturfors ch er. Novelle von Amalie Winter.
5. Oesterreichische Gesellschaft und Aristokratie.
6. Zeitbewegungen in der Medicin. Von Professor W erb er inFreiburg. Erster Artikel.
7. Das Volksprinzip im Wallis. Von W. v. R.
8. Der Kosciuözko-Hügel b ei Krakau. Von Theodor Mundt.
9. DieKiehl'scheTöchterstiftung. Von L. Mühlbach.
10. Stadteleben und Königthum im alten und neuen Frank-reich. Von Eduard Arnd.
11. Hanseatisch e Briefe. Nr. 4.
12. Literarische Notizen (Schriften über die Züricher Revolution rc.).
Freihafen.
Zweites Quartalheft für 1840.
1. Der Grundriß der christlichen Weltanschauung. ErsterArtikel. Von F. W. Carov
2. Das Lied. Aus zerstreuten Familienpapieren. Von Friedrich vonHeyden.
3. RahelVarn Hagen, Bettina vonArnim und Julie Bon-deli. Von Johann Christoph Freieisen.
4. Der Fluch. Nach einer Volkssage aus dem Ungarischen des BaronsJ6sika. Von Gustav Steinacker.
5. Zeitbewegungen in der Medicin. Von Professor W erb er inFreiburg. Zweiter Artikel.
6. Paulus und Fichte. Ueber einen berichtigenden Zusatz zu I. G.Fichte's Lebensbeschreibung. Von I. H. Fichte.
7. Ur. Niedereres weiblicheBildungs-Anstalt in Genf. VonProfessor Trorler.
8. Die freie Universität Brüssel.
9. Allgemeine publicistische Uebersicht der neuestenZeit-ereignisseund socialen Zustande.
Freihafen.
Drittes Quartalheft für 1840.
1. Die neuern Entwürfezu einerRegeneration derGesell-s ch aft. Von Dr. F. Schmidt.
2. Die Geschiedene. Novelle von Leopold Schweitzer.
3. Der Grundriß der christlichen Weltanschauung. VonFriedrich Wilhelm Carov«. (Zweiter Artikel.)
4. Ueberlieferungen und Umrisse aus Napoleons Tagen.I. Frau von Genlis und Napoleon. II. Friedrich und Dorothea vonSchlegel. Von Helmina vonChezy.
5. Deutscher Volksgesang am Niederrhein. Von W. vonWaldbrühl.
6. Oesterreichs Stellung zu dem allgemeinen europäischenStaaten-Systeme, dem deutschen Zollverein und deneigenen Völkerschaften.
7. Die Universität Zürich. Von F. E. P.
8. Die politische Journalistik undPublicistik der Schweizim Jahre 1840. Vom Professor vr. Trorler.
9. RussischeLiteraturwirren in Deutschland. VonWolkoff.
Alton«. Z. F. Hammerich.
Bei Wilh. Cinhorn in Leipzig ist erschienen und in allenBuchhandlungen zu haben:
für
Frauen »„v Jungfrauen.
Driete
Über ästhetische Bildung weiblicher Jugend
von
Chr. Qeser.
Zweite vermehrte und verbesserte Auflage.
Mit einem Titelkupfer.
Elegant cart. 1 Rthlr. 18 Gr.
Broschirt . . 1 - 12 -
Die erste Auflage dieses anerkannt nützlichen Handbuchs der Aesthetik für dieweibliche Jugend hat sich bei dem Beifalle, der derselben zu Theil wurde, rasch ver-griffen, und das Erscheinen einer zweiten Auflage nöthig gemacht, die der Verfassernoch um Vieles vermehrt und verbessert, und der Verleger, außer der bekanntenschönen Ausstattung, noch mit einem passenden Titelkupfer „das Urtheil des Paris"verziert hat, um es nicht allein zum nützlichen, sondern auch zum äußersteleganten Weihgeschenk für Damen umzugestalten. Es sind Briefe, geschriebenan ein junges Frauenzimmer, das des Verfassers Schülerin war, sie können aberauch jedem andern nach Bildung strebenden Mädchen und selbst Frauen nützlichsein, weil sie Anleitung geben, ohne Gefahr im Gebiete des Schönen einheimischzu werden, den Geschmack zu veredeln, und sich tausend große und kleine Freudenzu verschaffen, von denen der Ungebildete keine Ahnung hat.