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[Band 1]
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Ev

te vsrtrrssichr historifthe Stûcke mit Lcbens-grossen Figure» und Portraile. Ueberdaswar er einer der besten Baumeistcr seinerZeit. Scuie Zeichnung war richtig undseine Fârbung stark. Er arbeitete seineWerke mit dcm grotzten Fleitz aus. In sei-uer Composition zeigte er eine seine Beur-theilungs , Krast und ûberhaupt ungememviel Fcuer m allen seinen Gemâhlden. Starb

A. 1679. DescampS P. 2. p. 100.

Eoervrngen (Iohannes van), beyder obi-

gen Bruder; gebohren um das Iahr 162;.Wàhlte sich meistens leblose Gegenstànde,welche er meisterhast vorstellte, die aber,weil er nue sûr sein Vergnàgen arbeitete ,sehr rar sind und theuer bezahlt werden. Erwar einer der besten Sachwalter in seinerVater-Stadt. Descamps P. 2. p.

Everdyk (Cornélius), stammte von einerFamille, welche ursprànglich von Tvrgoeswar. Man hâlt ihn fur cinen guteu Hi-storien - Mahler. Einige Stûcke von seinerHand findet man noch bey seinen Erben.Er lebte um das Iahr i6;o. Descamps

B. 2. p. 192.

Eulhoffer (Ignatius von) , und Anto-Nius Lconino, zwey vortresiiche deutsche Bild-fchnitzler in Gfenbein; arbeitete» nebst vic-ie» ândern Kûnstler» um de» Ansang desXVIII, Iahrhunderts an de,u ChurfurstlichenHofe zu Dàsseldorf. Descamps P. p. 3°.

Eusterio (Marianus d'), Mahler zu Pe-rugia; gebohren um das Iahr x;c>o. Heut{u Tage werden wcnig Gemâhlde mehr vonchm gesetzen. Man kan aber atis einer Ta-fel in der Kirche S. Dominicus, welche dieH. Maria und S. Laurentius vorstellt,deutlich erkennen, datz er seine Kunst grûnd-lich verstanden und eine qute Fárbung besesisèn habe. Starb ohngefehr A. i;?o. Pascoli v. 82. G.

Uìycf (Casparus van), gebohren p Ant-werpen um das Iahr 162;. Mahlte See-Stûcke. Fast alle seine Gemâhlde stelle»Schlachten zwischen Christen und Tûrkenvor. Seine Figure» sind richtig gezeichnetund nett ausgearbeitet, besonders rûhmtman von ihm, batz er den Canoncn - Rauchund Feuer vollkommen nachgeahmt habe.Descamps P. 2. p. ;;p.

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àck (Hubertns und Iohannes van),Gebrûder. Der erste war A. i;66. der an.dre A. i?7°* S» Maaseyk gebohren. Bey.de folgten der Manier ihres Vaters, und soauch ihre Schwester Margaretha, die auSLiebe zu der Mahler-Kunst sich nie verheyra»then wollte. Johann ubertraf seinen álternBruder so wohl in der Kunst als in andernWiffenschaften. Wann diese Kûnstler nichtsanders gethan hâtten, als das; sie die Erfin-de» der Oehl - Farben >varen, so mûtzte ih-nen diefes allein die Unsterdlichkcit schenken.Aber sie waren in der Kunst felbst ungemcinerfahren. Ihre vornehmste Gemâhlde siehtman zu Gent, Upern und Brugae. Indieser letzlern Stadt hielt sich Johann langeaus. Fremde und benachbarte Fûrsten , dieGrossen dieser Stadt und alle Kunst-Liebha-ber, buhlten um seine Arbeit. Diese zweyBruder lebten immer in der vollkommcnstenEinigkeit. Philipp, Herzog von Burgund,war ihr hoher Gônncr, und nahm wurk-lich den Johann unter seine Râthe auf.Hubert starb zu Gent A. 1426. Johann aberzu Bràgge A. 144». Die gute Ausarbei»tung in den Werkcn dieser zivey Kûnstlerund ihre reine Mischung der Farben mutzman bewundern. Aber ihre Zeichnung warnicht zicrlich gcnug, und die Absctzung ihrerFarben allzuscharf. Iohannes vvrnehnisteSGemàhld ist dasjenige, welches er sûrden Herzog von Burgund, mahlte, undzu Gent steht. Es ist aus der OffenbarunzIohannes gezogen, und man zâhlt beywohl ausgearbeitete Kôpfe, unter andernauch beyder Bruder Portraite. DescampsP. 1. p. x. G.

Eyck (Nicolaxis), Mahler von Antwer-pen. Man hâlt ihn insgemein sûr CasparsBrlider. Er mahlte Schlachten, kleineTresse» , Belagerungen rc. mit ungemeinerLebhaftigkeit. Descamps P. 2. p. 360. G.

Eyckèns (Francisais und Iohannes),Peters Sôhne; Mahler zu Antwerpen.Johann halte schon viele Proben seiner Ge.fthickllchkeit in der Bildhauer - Kunst abqe-legt, als er den Meissel mit dem Pinsel ver-tauschte. Er so wohl aïs sein Bruder mahl-ten Blumen und Frûchte, welche ungemeinhoch geschâtzt werden. Descamps P. 2. p. x 6ç.

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