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[Band 1]
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Eyckens (Petrus), gebohren zu Airtwer-vm um das Iahr 1620. War einer dervortreflichsten Historien-Mahler. Seine Com-position ist reich und voller Geist. Ans sei-nen Figuren leuchtet,ein erhabnes Genie.Seine Zeichnung ist gnmdltch und seine Fàr-bung macht der Niederlàndische» Schul Eh-re. Sein Nacktes war besonders schon undfleisia ausgemahlt. Er mahlte auch grauin grau Basrelief?, Gefthirre von Marmor,Porphyr rc. fur die Blumen - Mahler, unddie Landschaften der berûhmtesten Meisterstaffirte er mil Figuren. Verscyiedene Nie-derlándische Kirchen verwahren lmverwerfli-chc Zcugen semer Kuust. Descarnps P. 2.p. 35.

Eyckens (Petrus), gebohren zu Antwer-pen um A. i6;o. Die Werke grvstêr Kûnst-ler und die Natur waren seine Lehrmeister,und da er Italien nicht besucht hatte, halfer diesem Mangel durch Gemàhlde, Kup-ferstichc,. Basrelicfs rc. ab. <2eine Zeich-uunq ist gut und ohne eigne Manier, dieAusdrnckunaen sind richtig, und die Charak.ter wohl ìlberlegt. Seine Gewânder sindwohl gefaltet und weit, die Grimde ver-standig , mit Architectur mid Landschaftenbehorig ausgeziert. Seine Fârbung richte-te er genan vach der Natur e,n, sie ist an-genchm, glûend und kráftig. Die vornchm-ste Kirchen jtr Anttverpen besiyen seine Ge-mâhlde. Er wurde A. 1689. Director dasi-ger Acadeinie. Dcscamps P. ;. p. 286.

Ezmdorf (Iohannes). S. Hczendors.

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Fabi (Francistus), Mahler von Soavein dem Gebiet Verona; verfertigte in dieserStadt das Altar - Blatt des H. Vincentiusfur die Kirche S. Anastasia A. 1619. Po;-p p. 158.

Fabrianc» (Gentilis da), lernte bey Johannda Fiesole, und ward Pabst Martinus desV. Hof - Mahler. Er arbeitete zu Siena ,Florenz und Perugia. Mahlte in dem grossen Raths-Saal zu Venedig, welches Werkih:n ein Iahr-Geid irebst der Erlaubnitz denPatricien - Habit tragen zu môgen, zuwegebrachte. M. A. Buonaroti ràhmte foiches,

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und verglîech eS mit ftinem Tanf - Namen.Er starb in scinem Vatcrland in dem SostettIahr seines Altérs. Ridokfi P. i. p. 2;. G.

Fabritiuo (Carolus), ein berûhmtcr Per-srecliv - und Portrait-Mahler zn Delfft; ge-bohren um das Iahr 1624. Buste A. 1654.sein Là durch Zerfpriugung eines Puk-ver - Magazins ein, durch welches sein HauSumstârztè, rmd er famt alleu in demsclbensich befindenden Personen zerschmettert wur-de. Weyermann P. 3. p. 178.

Fabritius ( Kilianiis ), ein kunstreicherLandschaftm-Mahler rmd Zeichner zn Dres-de» ; ward Hof-Mahler bey Churftirst Ioh.Geôrg dem II. Seine historische Zeichnun-gen werden von Kunst-Liebhabern und Ken-nern stark gesucht. Hcuzedvrn p. 325.An m. (q.)

Fabrizzi (Antonius Maria) , gebohrenzu Perugia A. 1594. Lernte bey AugustinCarraccio ; mahlte in vielen Kirchen semerVater-Skadt nach der Manier /eines Lehr-meisters schr wohk in nassen Mortel. StarbA. 1649. und wurde in der Kirche S. Fran-ciscus begraben. Pascoli p. 188. G.

Facchetti (Petnis), Mahler zu Mantua;gebohren A. 1535. Arbeitete zu Rom tin-ter der Regierung Gregorius des XIII. undwurde so vortreflich im Portraitniahlen, datzer sclbst den Ruhm des Scipiv Pulzone ver.dunkelte. Kein Fmst, Cardinal oder vor-nehmes Fraucnzimmer war zu semer Zeitdaselbst, welche nicht ihr Portrait von ihmhaben woltten. Er vechund die Zubereitungvon allerhand schônen Farben schr wohl.Starb A. 1613. Baglioni p. 120. G.

Facchtnetti (Zacharias), mahlte fur dieKirche S. Iohannes Chrisostomus zu Ve-uevig vier Tafeln , welche die Geschichte»dieses Heiligen vorstellen. Bassaglia.

Facchino (Julianus del), Goldschmiedund Schmelz-Mahler zu Florenz; lernte beyAnton Pollajtiolo, und wurde in diescn Kûn-sten ein geschickter Meister. Vasari P. 2..p. 467.

Facci (Lmifrancus), oder Romengardi;Baumeister zn Modma. Baute die dasigeDom - Kirche, welche A. 1099. angeftmqenwurde, und fur schôn gehalten wird. Ve-drtani p. 14.

Facciá