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Faccini (Varthvlomàns) , MMerzn Ftt-rara; lcrnte bcy Sébastian Filippi. Verfer-tigte in seinem Vaterland verfchiedene Al-tar-Blâtter unb Porlraite. Starb A. i$77*Euarienti p. 90.
Facini (Pctrus), gebohren zu Bologneum das Jahr 1562. Lernte bey den Car-racci, da er dann unter ihrer Anfuhrungein hurtiger und beherzter Zeichner wurde,welches in ihm den Muth erwcckte, mehrnach stinen Einfâllen als nach den Regel» derKunst zu arbeitcn; ans diesem entstundenzwifchen ihm und stinen Lehrmeistern, befon-ders dem Hannibal allerhand bitlere Morteund Vcrdrîctzlichkeiten, so datz endlich Facinijhre Schule vcrlietz, und ihnen zu Trotz ei-»ie eigne mil grosscm Zulauf von Lehrlingencrufrichtete, welches die ^ VerbitterunH nurvermehrte, und zu gefâhrlichen Hàndclnjwischen beydstitigen Schàlern ausschlug.Er arbeitete mit stltsamen Erfindungcn,grosser Verschiedenheit der Gesichtszâgen,starken Bewegungen der Figuren und erstau-nend - starter und sieischichtcr Fàrbung furKirchen und Privât - Gebâude. Starb A.1602. Malvasta T. i. p. 96;. G.
Faenza (Figurino da), wird von VasariD. p. 3? 9- unter die beste Schàlcr desJulius Pipi, genannt Romanus, gezáhlt.
Faenza (Iacobus da)^ genannt Jacopo-ue; lernte bey Raphaël Sanzio, und copir-te vicie Gcmâhlde stmes Lehrmeisters , wo-drirch er stlbst ein vortrcfiicher Kânstler lour-de. Er arbeitete zu Rom mit Taddeus Zuc-chero. Das Ge>vôlb der Kirche S. Vlta-lis zu Faenza wird fur seine Arbcit gehal-ten. Er lebte um das Jahr Bot-lari P. ;. p. 146. G.
Faenza (Octavianus da) , lcrnte beyGiotto. In dem Klostcr Monte Olivctound ûber die Thûre der Kirchen S. Fran-cistus mahlte er die Bilder der H. MariaS. S. Petrus und Paulus. Arbeitete zuBologne und an andern Orten mehr. Va-sari P. 1. p. i;i. G.
Faenza (Paulus da), Mahlte in der Ca-pelle U. L. F. der Kirche S. Maria maggio-re zu Rom das vor der H. Maria kmendeBildnih Padst Paulus des V. Guarienlip. 406.
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Faenza (da), den Nainen dìcstr Stadtfàhrten auch Antonius Gentile / MarcuSMarchetti und Paccio.
Fage (Nicolaus la). Siehe Faye.
Fage (Raimundus la), ein vortreflicherZeichner und Kupferetzer; gebohren zu Tou-louse A. 1648. Begad sich ohne einige An-weifung und widcr den Willen stincr Eltcrnaus cignem Trieb und Neigung auf die Zei-chen-Kunst. Seine Natur - Gaben abcr er.sttzten alle diefen Mange!, und wurde er ei-ner der besten Zeichner in Europa. SeineRisse sind mit der Feder verfertigt und ge-tufcht, von deuen die erstere Gattung fl'irdie besten gehaltm werden. Man findct indcnsttben einen solchen Geist und Verstand,datz er alle Kenner damit in Erstaunen sttzt.Das Zeichnen war ihm fo gelâufig, datz eratles >vas er in seine Einbildung gefasset Hat.te, auf der Scelle zu Papier briugen konnte.Das SchenkhauS war seine gewôhnlichsieWerkstalt, in einem derstlben hielt er sichetliche Tage auf, und machte einen grôssernAufwand, als seine Uinstànde ertragen nioch-ten. Der Wirth brachte ihm hirvon eineumstàndliche Verzeichnist, la Fage aber wand-te das Blatt um, und machte eine Zeich-nung daralif , welche er einem Liebhaber zu-sandte, mit Bitt, dcn auf der Gegenstitestehcndcn Conto zu bezahlcn. Diestr fanddiestlbe von wcit grbsserin Werth, bezahltealfo nicht allein den Wirth, sonder» gabdem Kunstler noch etwas zur Belohnung.Er starb A. 1690. l'Advocat. G. Die Le-bcnsdefchreibung vor seinem Kupfcrwcrkefagt, er stye zu Isle in Languedoc A. 1654.gebohren und A. 1684. gestorben. Argens-ville zàhlt ihn unter die Schuler des I. Pe-ter Rivalz.
Fagiuoli (Hieronymus), arbeitete zu Bo-logne mit dem Punzen und mit dcin Grab-stichel nach des Franc. Mazzuoli Zeichnun-gen um A. 1; 60. Vasari gedenkt stiner anverfchiedenen Orten. Guarienti.
Faidherbe (Lucas), ein beri'ihniter Mah-ler und Bildhauer zu Mechcln ; lernte beyPeter Paul Rubcns. Arbeitete mit vvll-kommner Kunst, Naturlichkeit und Flcitz inMarmor , Elstnbein und Holz. SandrartP. i. p. r;r. G.
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