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Faistei«berger. Siche ffcistenbergek.

Falange (Henricus), mahlte zu Venedigin ver Spithal-Kirche i Mendicanti aenanut,das grosse Altar - Blatt, auf welchein erdie H. Maria mit dem Christ - Kindlein inben Wolken iind verschiedene auf der Erdenstehende Heilige vorstellte. Bassaglia.

Falciarore (Philippus), Mahler ;u Nea-polis; lernte bey Paul de Matteis und Lau-rentius Vaccaro. Mahlte auf nassen Mor-tel uud in Oehl-Farben , mit «velch - letzterner in kleinen Figure» Ráubercyen, Gcfechte,Feuersbrunste rc. fehr fchvne Gemâhlde ver-fertigte. Lebte A. 174». Domenici P.p. 494.

Falcieri (Blastus), gebohren zu S. Am.brogio in dem Gebiet Verona A. 1628.Lernte bey Jacob Locatelli «md Peter Libe-ri, dessen Manier er anfánglich nachahmtc.Verfertigte zu Veroi«a Werke von aufseror-dentlicher Grosse,^andre aber von etwasklei-»,erm Forinat. Dtarb A. 170;. und hin,terlictz feinen Erben ein grosses Vcrmôgen.Pozzo p. 174. G.

Falckenburg. Siehe Valkenburg.

Falco (Paulus di) , Priester und Mah-ler zu Neapolis; lernte bey Franciscus So-limena. Arbeitete fur Kirchen und Privat-Personen. Domenici P. ;. p. 671.

Falcone (Andréas) , genannt d'AndreaVaccaro, Bildhauer zu Neapolis; lernte beyCosinus Fonfaga. Wurde einer der bestenKûnstler feiner Zeit. Sein allzufrûhzeitigesAbsterben aber verhinderte einen noch hôhernRuhm. Er verfertigte die Bildcr der H.Maria und zweyer andrer Heiligen, «velchedie Werke der Barmherzigkeit vorstellen,aus Marmor, und ausscr der Capelle S. Ma-ria delta Purità in der Kirche D. Pauluszwey andre Figuren von gleicher MaterieDomenici P. p. 186.

Falcone (Angélus), gebohren zu Nca-polis A. 1 600. Lernte bey Joseph Ridera.Begab sich auf das Feldfchlachtenmahlen ; indieser Kunst wurve er fo vortreffich, dast sei-ne Arbeit dem Joseph Cefari gefiel, und ei-nige Dtûcke fur sich verfertigen lie§. Vicleder«elben verka««fte er an einen reichen Fla-mandischen Kaufmann, der zu Neapolissejjhaft «var, durch welchen einige in sein

Vatersand gesandt «vurden. Jacob ssourlw' 5 ,der gcôtzte Bataillenmahler feiner Zeit, be»rvuirderte diests Kunstlers Arbeit «vcgen dereigentlichen Vorstellungen verschiedener Na-tionen und der besondern Manier die Strei»tende zu zeichnen. Er machte mit CourtoisFrcundfchaft, und vertaufchte zivey Stûckrstiner Arbeit an zwey andre von diefem Mei-ster. Einige Zeit ,hielt er sich in Frankreichauf, allwo er fàr den Kônig und einrgevornebuie Perfonen seines HofeS arbeitete»Staro in feinem Vaterland A. 166;. Do-mmici P. p. 7°.

Falcone (Joh. Angélus), Baumeistevaus der Lombardie. Wurde mehr wegenfeinen geistreichen Ersindungen als «vegen fei-ner Erfahrenheit in der Bau - Kunst gelobt.Arbeitete zu Genua, und baute mit PetrusFranciscus Cantone den Pallast Balbi, wel«cher wegen feiner Weitláuftigkeit und Schon-heit beruhmt ist. Starb A. 1657. Sopra-ni p.

Falconet (Stephanus), Bildhauer zuParis A. 17 60. Von feinen ôffentlichenWerken sind bekannt: die Statue der Floraund der Pomona in Stein fur den Mar-schall von Noailles, die Statue der Muficfur den Pallast zu Bellevàe, Flora und eineMelkerin zu Creci, vier BasrelicfS von Ge-nicn, welche die Jahrszciten vorstellen, furden Prinzen von Soubise, das Grabmahfder Frauen von Lalive, die Capelle der H.Jungfran Maria in der Kirche S. Roch.Er fchrieb auch Anmerkungen ûber dieBild-hauer-Kunst. la France littéraire.

Faìconetto (Joh. Antonius), zu Verona;lernte bey feinem Vater Jacob. Mahlte fehrfchvne Fràchte und Thiere in Miniatur,von «velchen viele Stàcre in Frankreich ge-bracht «vurden. Er arbeitete zu Roveredoin dem Tridentinifchen Gebiet, und starbdaselbst. Pozzo p. ;6.

Faìconetto (Joh. Maria), Mahler zuVerona; gebohren A. 145?. Lernte beyfeinem Vater Jacob, den er in der Klinstûbertraf. Zu Roin begab er «lch auf dasZeichnen, und liest keine Statue, Capitclund Alterthum vorbey , die er nicht zu Pa-pier brachte; «vurde an viele Orte berufen,wâhlte aber Padua zu feinem Wohnplatz,

«vofelbst