Lst
dieu und Pallâsten eifrigst gesucht tvurde ,ticbtcten ihm Orne man vermuthet) neidischeKûnstler eine Falle zu; dann als er in demAuî unz-Saa! des Podestà zu Verona arbei-tete, fiel das Gerûst uuter ihm ein, und andiestm Fall ftarb er in dem 44. Jahr seinesAltérs. Ridolfi P. r. p. 2,4. G.
Fatiaati (Andréas), Mahler von Chiariin der 'Herrschaft Brcscia; verfertizle dasgrosse Altar-Biatt in der Nonnen-Kirche S.Hieronymus zu Brescia. Averoldo p. 266. G.
Fator (Wlhelmus), gebohren zu Valen-tia A. > 522. Trat in den Orden von S.Maria de Iesu. War ein berûhmter Histo.rien - Mahler und lateinischer Dichter. Andie Mauer seines Klosters mahlte er denErz-Engel Michael. Auch sieht man in demKloster Chelva in dem Kônigreich Valentia«ine Geifilung Christi von semer Hand.Starb A. 158;. Velasco No. 19.
Fava (Petrus Hercules Gras von), ge,bvhren zu Bologne A. 1669. Da dièsesHcrrn Pallast mit zierlichen Fresco - Ge-mâhlden ausgeziert war, er neben demauch eine mit Mahlereyen und Zeichnnngenwohl versehene Gallerie besafi, ist es sichnicht zu verwundern , datz er dem Genie sci-ner Voreltern folgte, die jedcrzeit dieser Kûn-sten Gônner waren. Er bcsuchte die Scbu-le des Laurentius Pastnelli, ahmte die Manierdes Paul Caliari nach, und brachte solchesin grossen Tafeln, die er zu seiner Ergbtzungmahlte, glûcklich in Uebung. Er war zu-gleich ein Mitglied der Academia Clementinazu gedachtem Bologne. Siehe in dem Buch,welches diescn Titul fûhret P. r. p. 192. G.
Favanne (Henricus de), gebohren zuLondon A. 1668. Kam aber frûhzeitig inseine Vater-Stabt Paris zurûck, und feintebey Rénal Houasse. Arbeitete in Englandund Spanien, in diestm letztern Kônigreichhielt er sich zehn Jahr auf, und halte alldaGelegenheit, die deste Gemâhlde des Kènig-lichen Klosters Escurial zu copiren, und da.durch seine Colorit zu verbessern. Seinevornehmste und grôtztc Arbeit findet man indem Sclstotz Chanteloup ohnweit Amboist.In dem grossen Saal daselbst mahlte er ander Decke die Geschichte des Phaeton. Inder Gallerie die Historie Philipp des V. à
Sr
nîgS ln Spanien, und su dek Capelle dieHistorie ber H. Jungftau Maria. Er starbzu Paris als Rector der Académie A. 1752.und hintcrliesi einen Sohn Iacobus, der beyHeinrich Simon Thomatziu das Kupferste-chen erlernte, vcrlietz aber diest Kunst, be«gab sich auf das Mahlen von Sce-Otûcken,und arbeitete zu Rochefort. Abrégé de saVie.
Fauchier (Laurentius), Mahler von Aixin Provence; lernte bey Peter Mignard.Wurde in Portraiten sehr berûhmt. Arbei.tete in seinem Vaterland, und starb daselbstA. 1672. Monville p. 61.
Favoruso (Iostphìis), Mahler zu Nea.polis; lernte bey Andréas Vaccaro und Ioh.Baptista Beinaschi, aus welch-beyder Ma.nieren er eine eigne zusammen setzte, undvicie Arbeit in Oehl. Farben , vornehmlichaber auf nasscn Mortel versertigte, wic mansolches in einigen Kirchen der Stadt Nea.polis sehcn kan. Domenici P. 3. p. 28;.
Faye (Nicolaus de la), ein guter Zeich.ner und vortreflicher Stickcr von Arles inProvence. Arbeitete zu Rom, und brachteeinige seiner Zcichnungen in Kupfer. leComte P. 3. p. jo8. G.
Febre. Siehe Feure (Laurentius le).
Feddes (Petrus), Mahler zu Haerlingen.Man wcifi nicht, ob er in Oehl-Farbenodcr auf Glas gemahlt habe. Er etzte eini.ge Stûcke in Kupfer, und bezeichnete siemit P. Harlingensis. DescampsP. i.p. 373.
Fede (Fabritius S.) , gebohren zuNeapolis A. 1564. Lernte bey seinem Da-ter Franciscus nud bey Franciscus Curia.Er zeigte grosse Proben seiner Geschicklichkeitin der Mahlercy in verschiedenen Kirchenseiner Vater-Stadt. Starb A. 1634. tociitVater lernte bey Andréas da Salerno.Mahlte zwey Stûcke an der Decke der Kir-che S. Maria Nunziata, und in der Capel-le der Fûrsten von Somma die AbnehmungChristi vom Creutz. Domenici P. 2. p. 147.223. G.
Fedele (Thomas), genannt del Porfido;Bildhauer zn Rom. Versertigte nach einemMoselle des Franciscus Quesnoy, mitcinerzarten und wohlausgearbeitcten Manier einBasrelief in Porphyr, welches ein Kinder-
spiel