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spiel vorstellt; diests vortrefliche Stnck schenk-te der Cardinal Francifcus Barberini anKônig Philipp den IV. in Spanien. Bel-lori p. 161 .
Fedrichetti, Mahler von Verona; ver-fertigte fur die Kirche S. Maria de i Ser-vi zn Meiland die Entzûckung der H. Iulia-na. Lebte um das Iahr 1720. Latuada.
Fehling (Henncus Christophorus), geboh-rm zu Sangerhaufen in Thàringen A. 165;.Lernte bey feinem Velter Samuel Bottfchild,mit welchcm er eine Reife in Italien that,nnd sich eiiiige Iabre r» Rom aufhielt.Nach seiner Zuràckkunft wurde er Hof-Mah-ler bey Churfàrst Joh. Geôrg dem IV. undDircctor der Académie zu Dresden. Nachdem Tod seines LehrmeisterS bekam er dieStelle eines ersten Hof-Mahlers und Obcr-Aussehers der Kunst - Gallerie. Er mahlteeinige Plafonds in dem Pallasie des grossenGartms , in dem Zwinger und in dem Pal-laste des Fârsten Lubomirsky. Starb A.172;. Defcamps P. ;. p.
Fer (Alexander), genannt del Barbiere;gebohren zu Flormz A. 1^8. Lernte beyRudolph Ghirlandajo, Peter Francia undThomas da S. Friano. Wurde ein gcfchick-ter Mahler in grossen und kleinen Stuckenmit Oehl-und Frefco-Farben, auch grau ingrau, in Fiquren und Perspective». Arbei-trte in den Stâdten Florenz, Pistoja, Mes-fina und in Frankreich; er mahlte auch mitsehr guter Colorit, Erfahrenheit und reicherErfindung in ôffentlichen Gebâuden, undhielte sich ;6. Iahr in Deutfchland auf.Borghini p. 6; 2. G.
Feiftenberger (Antonius), gebohren zuInspruk um das Iahr 1680. Lernte beyBanritfch; studirte nach den LandfchaftenCafpars Dughct und Johann Glauber. Sei-ne Gemâhlde zierte er mit den fchonsten Ge-dâlidcn nach dem Rômifchen Gefchmack, zu-weilen aber auch mit Wasserfàllen und Wild-nissen. Gemeiniqlich sind selbige von HansGraf mit Figuren ausstaffirt. Er starbzu Wien ohngèfehr A. 1720. Sein Brudernnd Schâler Iosephus mahlte A. 1708.mit Franc. Wern. Tamm ein grosses Stâckfur die Herzogliche Gallerie zu Weimar, inwrlchem dieser die Thiere, jener aber vieLandschaft verfertigte. Hagedorn p. r?;.
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Felice (Ferdinandus S.), ein edler Nea-politaner; wurde auf feinem HerrschaftlichenSchlotz Seggio di Montagna gebohren A.1675. Mahlte anfangs ohne UnterwchungFràchte, Blumcn, Fische, Landfchaften undArchitecturen. Nachher bekam er Lust, auchFigure» zu mahlen , welches er bey Fran-ciscus Solimena lernte, und hernach histori-sche Gemàhlde fur verfchiedene Kirchen sei-nes Vaterlands verfertiqte. Er machte auchZeichnungen 511 Gebâuden rc. DvmcniciP. ;. v.
Felice (Petrus S.), gebohren zu Peru-gia um das Iahr 1620. Lernte die Bau-Kunst bey Joh. Laurentius Bernini^ unterdeffen Aufsicht er verfchiedene Gebaude zuRom aussuhrte. Arbeitete in vielen StâdtenItaliens , und starb zu Piacenza A. 167;.Pascoli p. 210.
Felice (Dincentius), Bildhauer zu Rom;lernte bey feinem Schwiegervater^ Domini-cus Guidi, und verfcrtigte die Statue S.Agnes fur die Kirche Rotonba. Pafcoli P. 1.p. 25;.
Fellini (Julius César und Marcus An°-tonius) , Gcbrûder; Mahler zu Bologne.Lerntcn bey Gabriel Ferrantini und den Car-racci. Woren gefchickte Schild - und Orna-ment - Mahler. Julius César aber mahlteauch Figuren, und zierte damit vieie Friescnin Sâlen. Malvasia T i. p. 267. G.
Feltrino (Andréas), genannt di CosimoRosselli, wclcher sein Lehrmeister war. Lern-te auch bey Mvrto da Fcltro. Mahlte Fi-guren und Grotesque» mit neuen und zierli-chen Erfindunaen, von denen man viele Stu-cke grau in grau zu Flore»; von semer Handfindet. Er arbeitete vielcs bey furstlichen Ein-zugen und Leichbegângnissen. Hcyrathcte dieSchwester des berûhmten Bildhauers San-sovino. Feltrino florirtc um A. Er
war sehr furchtsam, und ubernahm daherkeine Arbeit fur sich selbst, weil er das Herznicht halte, sich nach Gebuhr bezahlen zujassen , wollte also lieber unter der Aufsichtandrer arbeiten, er war auch sehr zur Schwer-muth gcneigt, und wohnte detzwegen mchrauf dem Lande aïs in Stâdten. Starb indem 64. Iahr seines Altérs. Bottari P. r.p. ;2o. G.
Feltro (Morts da). Siehe Morts.
Fer<r.