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Fe

mahlte mit ungemcinem Fleitz in Oehl - Far-bcn und in nasse» Mortel. Starb in seinerVater-Stadt A. 1654. Fernandez arbeitetefûr ôffentliche Gcbâude und fur Privat-Per-sonen. Besonders rûhmt nian eine von ihmgemahlte Capelle zu Madrid, in welcher erdie Geschichten der H. Maria vorgestellt bat-te. Velasco No. 8-.

Ferrabosco (Hieronymus), Mahler r"Denedig um A. Wurdc in Historien undPortraiten berûhmt, in welch - letztcn, er eineso starke Einbildungskrafk besatz, datz er al-lein mit vier Strichen einen Kopf zeichnett , so-dann die Personcn des verdrietzllchm Vitzensentlietz, und die Portraite aus blosscr Gedacht-nitz sehr nacurUch und kennllich herausbrach-te. Museo Fiorentino P. ;. p. r;?. G.

Ferrabosco (Pekrus), Mahler vsn Luc-ca und Academicus zu Rom A. 1616. Ar-beitete nach TitianS vortresiicher Manier.Guarienti p. 422.

Ferramola (Fioravante), von Brescia;florirte in der Mahlerey A. 1512. um welcheZeit die Franwftn diese Stadt ausplànder-ten , wodurch er aile des Seinigcn beraubetwurde; in solcher Noth wandte er stch onden General Gasto de Foix, welcher , a!s ervernahm , datz er ein Mahler wâre, seinPortrait von ihm verfertigen lietz , und sei-ches mit 50». Thalcrn belohntc. RidolfiP. i. p. 245. G.

Ferrand (Iacobus Philippus), ein be-rûhmter Miniatur-und Cchmelz-Mahler;qebohrcn zu Ioigny A. 165;. Lernte beyPeter Mignard und Samuel Bernard; ar-beitete ru Paris, und starb daselbst A. 17)2.Man Hat von ihm eine Abhandlung von derSchmelz-Mahlerey, die er A. 1721. zu Pa-ris in 8vo drucken lietz. Buddens.

Ferrandina (Leonhardus), Bildhaueraus der Lombardie; lernte bey Taddeus Car-loni. Verfertiqte sehr schône Bilder, bcson-ders die Statue der H. Maria in der Kir-che del Guastado zu Genua. Verschiedeneandre Arbeit sandte er ausser Landes, wel-che alle von angenehmer Manier war.Soprani p. 29;. G.

Ferrai tint (Gabriel), genannt dagli Oc-chiali, weil er stch wegen schwachen Gesichtsder Brilim bedienen mutzte; Mahler r» Bo-

St

logne. Lernte bey Dionyssus Calvark. Mch!.te mehr aus nasscn Mortel aïs mit Oehl-Farben, und zog mit seiner schônen und an-genchmen Manier, welche von besserm Ge-schmack war als seines Lehrmeisters, vieleSchûlcr an stch. Lebte A. i;88. Malva.sia T. r. p. 266. G.

Ferrantini (Horatius), befindet stch inder Verzeichnitz der Mahler zu Bologne A.1600, und wird als ein Florentiner angcge-ben; nian kan aber nicht mit Gewitzheit sa-gen, ob er ein Anverwandter Gabriels undHypolithus gewescn sey. Malvasia. G.

Fercanrmi (Hypolithus), Gabriels Bru-der ; lernte bey den Carracci. Er war einMitglied der Académie de gli Incaminati.Malvasia T. u p. 268. G.

Ferrara (Antonius da), ein Mahler ; ver.fertigte viel schône Arbeit in den StâdtenUrbnw und Castello um das Jahr i;84»Lernte bey Angélus Gadbi. Vasari P. i.p. r y 8. G.

Ferrara. Siehe Hercules Grandi undHierenrmus Lombards

Ferrara (Stephanus da), lernte bey An-dréas Mantegna. Lebte um das Jahr 1 ; ic>.und wurde fur einen geschicktcn Mahler ge-halten. Er dimte seinem Landes - Herrn,der ihm ein ansehnliches Iahr-Geld reichte.Vasari P. 2. p. 521. G.

Ferrari (Antonius), des Franciscus Sohnund Schûler; mahlte mit einer zierlichenManier Architectur und Vcrzierungen nachdem neuern Geschmack. Vcrfertigte schôneWerke zu Ferrara und an andern Orten.Zu Canda in dem Polestnischen mahlte erden Pallast Philipp Nani, eincs Venctiani-schen Patrizicrs. Starb lim das Jahr 1710.Guarienti p. 77.

Ferrari (César), von Este. Mahlte inder S. Maria de i Servi zu Venedig zweyTafeln von dem Lcben S. Philippus Beniz-zi, Stifters dieses Ordens. Bassaglia.

Ferrari (Franciscus), lemle bey den Car-racci. Wurde durch Schnrtzen von Figure»und Zierrathen in Holj berûhmt. MalvasiaT- 1. p. 58 -.

Ferrari (Franciscus), gebohren zu Ferra-ra A. 16;2. Studirte nach den bcsten Mei.stern zli Bologne, und erlangtc eine gute

Manier t