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Sc

keiks-Sâule, welche beyde Stucke auch aussPorphyr gearbeiftt stnd. Starb A. x;8;.Baldinucci Sec. 4. P. r- p. 19°. G.

Ferrucci (Nicodemusi , Mahler zu Flo-rent ; ein geliebter Schiller des Patzignano,wclchem rr nach Rom folgte und m vcr-fchiedenen Wcrken dicnte. Er arbeitete herz-haft u»d hurlig meistens auf naisse» Mortel,liest sich auch solchc sehr wohl bezahlen. StarbA. 16w. Gnarieiiti p. 389.

Ferrucci (Pompejus), Bildhaner zu Flo-re»; ; ergânzte anticke Statûen. Verftrtigteklnige Grabmâblcr, Basreliefs mis Altáre,ì!»d vffewlich ausgrsetzte Statue». Er warVorsteher der Académie ;u Rom, und starbin dem 60. Jahr seines Allers. BaglioniP. 2, z. G.

Ferrucci (Romulus), genannt Tadda;lernte bey scineni Vater Franciftus und beyAndréas Ferrucci. Bejatz das Gchcimnitzseines Vatcrs in Porphyr zu arbeiten, undverftrtigte ans solchem ohne Màhe allcrhandsehr wohl ausgearbeitcte Thiere. Starb A.,620. Baldinucci Sec.4. P. 3. p. 194. G.

Feti (Dominicus), gebohren zu Rom A.r; 89. Lernte bey Ludivig Carbi. DerCardinal Ferdinand, nachherigcr-Herzog zuMantua, nahm ihn mit stch dahin , allwoer nach des Julius Pipi Wcrken studirte,und nachmahlS dessen Manier glûcklich nach-ahmte. In dem Vornehmen seine Kunst zuerweitern und fich in der Colvrit zu stârkengieng er nach Venedig, vcrkurzte aber seineTage durch ein unordentliches Leben, undstarb A. 1624. Feti halte eine grosse Ma-«ier und eine starke Colvrit , weiche er mitfcinen Gedankcn, lebhaften Auêdrûckeiy arich«iner geistreichen und reizenden Ausarbeitungzu,verbindcn wnsire. In einigen scincr Gè-mâhlben verinisset man eine genane Nichtig-kcit in der Zeiclimnig^, und zuweilen fàlltftine Fárbung ins «Lchwarze. GedachtcrHerzog Ferdinand lietz auch dieseS KunstlerSEchwester , eine gcfchickle Mahlerin, nachMantua kommen, allwo sie in ein Klostergieng, und folchcâ mil schbnen Geniâhidenauszierte. Marianus Feti lvar auch einMahler,. es ist aber ungcwitz, ob er dervorigen Vcrwandter gewcftn. sey. Baglioni.x. 147*. ©»

St

Fetti (IohanneS)^ Bildhauer zu FlorentA. 1)67. Verftrtigte die Statûen der Sèke und der Mâtzigkeit fier die Kirche S. Re-parata daselbst. Baldinucci Sec. 2. p. 8°.

Feure (Claudius le) , gebohren zu Fon-tainebleau A. 16;;. Lernte bey Eustachiusle Sueur und bey Cark ft Brun. Erwarbstch grossen Ruhm mit Portraitinahlen, wel-che Gattung er nach dem Rath seines zwey-ten Lehrmeisters erwáhlte: In dicser hatteer eine ungemeine Gabc, die Kenntlichkeitund gewisser masien den Character auszu-drûcken. Seine Pinselstriche waren wohlangebraeht und geistreich, ftine Fárbung^ftisch und reizend. Er mahlte auch mitgutcm Erfolge einige historische Stucke. Kamin die Académie zu Paris A. 166;. undwurde nachher Professer. Arbeitete zu Ve-nedig, allwo er sich so lange aufhielt, datzer bey semer Zurûckkunft den Zunamcu Ve-netianer bckam. Endlich gicng er in Eng-land, und starb daselbst A. 167;. Argcns-ville P. 2. p. 329. G.

Feure (Dominicus le) ,• Bildhauer vonGent oder Antwerpen; arbeitete zu Parisum das Jahr 1700. und verftrtigte einigeStatûen fur den Kôniglichen Garten zu Ver-sailles. Dcftription de Versailles.

Feure (Jacobus le),. des Claudius Bru-der ; lernte bey Carl le Brun. Mahlte gu-te Portraite nnd historische Stûcke. Starbzu Paris A. 1698. ft Comte P. 3. p. xoç,

Feure (Rolandns le), genannt Venetia-ner ; war ans Anjou gebûrtig. MahltePortraite und fand sein Vergnûgen, in vie-len dcrftlbeu den Charatter und das Tem-pérament durch ûbertriebne Umrisse (welchcdie Italiáner Caricature nennen) niit Bcy-bchaltung der Aehnlichkeit auszudrûcken. Ar-beitete zu Venedig, Paris und London, inwelch- letzterer Stadt er A. 1677. starb.Argensville P. 2. p. 331.

Feure (Valentinus le), oder wie er stchmeistens, unftrzeichnete ft Febre; Kupftretzervon Brûssel. Arbeitete lange zu Venedig,und drachft die berûhmteste Gemàhlde Ti-tians, Paul Caliari ic. in Kupfer. Gua-ricnte schreibet dftses fálschlich obangezogenemClaudius zu. Argensville 2. p. 3 30.

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