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Fiacco (OrlmiduS), Mahler ;u Verona.Die Sctiriftsteller stimmen nicht mireinan--Ler ubcifetu , wer sein Lehrmeister gemcscttset) , ob Baptista tel Moro , oder AntonBadile, oder Francistus Tvrdido, dem set)ivie ihm wolle, so ist mau hierinnen ûber-rinstintmend, datz er ein Erfindungs - reicherKûnstler gewestn sev. Im Portraitmahlenhalte er eine besondere Manier. Er fleur-ie um A- iç6o. Fûhrte ein unglûcklicheSLeben, tmd starb in srûhec Iugend. Pozzop. 71. G.
Fialetti (Eduardus), gebohre» zu Bolog-«e A. 157;. Lernte bey I. Baptista Cre-monini und zu Venedig bey Jacob Robusti,wo er in der Kunst so wohl zunahm , datzBoschini ;8- offentlicher Geinàhlde Meldungthut, welche, er, ohngerechuet cinigcr Privat-Arbeiten, sur die dastge Kirchen vcrsertigthalte. Etzte auch verseyiedene Werke seinesLehrmeisters und des Paris Bordon m Kup-ser: Aus gleiche Weise gab er zwey Zeichen-Bûcher; ftrner ein Werklein, die scherzendeLiebe genannt; eines von den Kleidungenund Waffen aller Nationen rc. in Druckheraus. Er zeichnete aus allerley Arten, be-sonbcrs aber mit der Feder mit solcher Fe-stigkeil, datz dièse Arbeit mit dem Grabstichelvrrsertigt zu styn scheinet. Starb zu Vene-dig A. i6?8. Malvasta T. 1. p. zoi. G.
Fiamingo (Auselmus), des Lucas Gior-dano Schuler; copirle stines LehrmeistersArbeit so wohl, datz man solche schwerlichvon einander unterscheiden konnte; wûrdeauch ausser allem Zweisel atis eigner Erfin-dung Werke von gutem Geschmack verferrigthaben, wo sein ftûhzeitiger Tod solches nichtgehindert hâtte. Domenici P. ;. p. 444. G.
Fiamingo (Henricus), kam aïs ein er-fahrner Mahler aus Niederlandeu unter derRegierung Gregorius des XIII. nach Nom,und versertigte ilt der D. Peters-Kirche, inder Pàdstlicheu Bibliothek, in den KirchenS. Maria maggiore, in Campo Santo rc.vortrefliche und wohl ausgearbeitete grosseGemàhlde in Oehl-und Fresto-Farben. Erstarb in diestr Vtadt um A. 1600. in dem78. Iahr seines Allers. Baglioni p. 7;. G.Vielleicht ist dieftr und Heinrich van Cleefdie gleiche Perso».
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Fiamingo (Henricus), lernte zu Map»-lis bey Joseph Ribera, dessen Gemàhlde ersthr wohl copirte. Er sah eiite Arbeit vor»Guido Reni, welche ihm so wohl geste!, datzer ohne Verzug nach Bologne reìste, tin»von da an sich beflissc, solche bestmôglichnachztiahmen. Domenici P. p. 2;.
Fiamingo (Jacobus), wird von Baldi»nucci tiittcr die Schuler des Carl Marattsgerechnet.
Fiamingo (Iohannes), ein vortreflicherLandsthasten-und See-Mahler; arbcitete zuNeapolis um das Iahr 1700. DomenickP. p. 567.
Fiamingo (Michael), ein Iesuit der ge-gen das Ende des XV. Iahrhunderts in derKirche Jésus zu Perugia die Altar - Tafelmahlte , und aus selbiger die BeschneidungChristi vorstellte. Morelli p. 17;. G.
Fiamingo (Walther und Gevraius) ,mahlte» nach des Georg Vasirri Zeichnuir-gen viele Fenster - Giaser sûr die Kirchen zuFlorenz, und waren in dieser Arbeit die be-rûhmteste Kûnstler ihrer Zeit. Sie lebtenum das Iahr i?6c>. Vasari P. ;. p. 860.Bemeldter Walcher ist aussert allem ZweiselCrabeth.
Fianringo. Diesen Bchnamen halte»auch Johann Caichar, Dionyflns Calvart,Michael Coxcie, Ferdinand Elle, MichaelManriqur, Francistus Qucsnoy, EgidiusRiviera, Johann Sanzio und FriederichSuster.
Fiammeri (Joh. Baptista) , Mahler zuFlorenz; trat in den Jestiiter-Orden. Mahl-te Schilde und Einftlssungert tnit ftemdenErfindungen und Einfallen grau in grau,wie auch Figure» sûr die Kirchen seines Or-dens. Starb um A. 1606. Baglioni p. 92. G.
Fiani (Jacobins), mahlte zu Bologneftiner Geburts - Stadt zu ftincr Kurzweil,und versertigte alle Arbeit, welche in derKirchc S. Carolus grau in grau gemahltist. Passaggier disingannato.
Fiastlla (Dominicus), genannt Sareza-na; wurde dastlbst A. 1589. gebohrcn. Lem-te bey Aurelius Lomi und bey I. BaptistaPaggi. Studirte zu Rom so wohl, datz ermit DominicuS Patzignanv und Joseph Ce-sari in Gesellschaft arbeiten konnte. In Por-
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