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halbeir FuZ ûberhieng, wîeder auf. I)îUngarn baute er eine Brûcke ûber die Do-nau, bahev ihn der Kônig zum Ritter schlug,und die Freyheit crthcilte, unter seinem eig-nen Ranren und Bildnitz Mànzen prâgen zulassen. Masini p. 6? 8. G.

Flore (Angélus Aniello del) , des Colan-tonius Sohn ; lernte die Bildhauer - Kunstbey Andréas Ciccione. Man sieht verschie-dene Grabmàhler in den Kirchen zu Neapo,lis von semer Arbeit, welche er in dm Jah«ren 1460. bis 1470. verfertigte. Er arbei-tete auch in der Bau-Kunst. DomeniciV. r. p. 168.

Store (Colantonio d. i. NicolauS Auto.nills dei), ein berûhmter Mahler zu Nea-polis; gebohrrn um das Jahr iz;2. Lern-te bey Franciscus di Mr. Simone und Ja.nuarius di Cola. War der erste, so in sei-nem Vaterland mit Ochl - Farben mahlte.In der Capelle des Geschlechts Rocco derKirche S. Laurentius findet man auf einerTafel die H. H. Hieronymus und Francis-cus in der Stellung, aïs ob fie studirten,welche so natûrlich gemahlt sind, dasi sie fastlebend scheinen. Er arbeitete auch einigeWerke sûr die Kônigin Johanna. Starbum das Jahr 1444. Domenici P. i. p. 96. G.

Fiore (Martins), genanntdi Colantonio;Mahler;u Rom. Lernte bey seinem Vater,rinem Grotesgue-Mahler. Arbeitete anfâng-lich auf nasten Mortel, begab sich aber aufdas Bataillenmahlen mit kleinen Figure»,welche Arbeit so gefâllig war, datz der Car-dinal von Savoyen ihn mit sich in Piémontnahm, wo er lange Zeit verblicb , und umdas Jahr r 610. starb. Baglioni p. 16;. G.

Fiorentino (Antonius), Bildhauer zuFlorenz; lernte bey Phiiipp Bruneleschi.Verfertigte A. 1461. mit Nicolaus Fiorcn-lino die mctallene Ritter-Statue des Her-zogs Borso von Ferrara und viele anbre Ar-beit. Vasari P. 1. p. J26.

Fiorentino (Antonius), von Cava; stu-dirte zu Rom , und wurde ein sehr geschick-ter Baumeister. Arbeitete zu Neapolis, all-wo er A. 152;. die Kirche S. Catharina» Formello neu auffûhrie, an welcher maneine sehr fchône Cuppel sieht. Domcilici P. 2.p. 95 .

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Fiorentino (Franciscus), kerutebev DonLorenzo. Mahlte nach seines LehrmeistersTod den Tabernacul der Kirche S. Marianovella zu Florenz. Vasari P. i. p. 2; 1.

Fiorentino (Franciscus), Mahler undPriester zu Fvrli ; lernte bey Carl Cignani.Zanelli p. 61. G.

Fiorentino (Johannes) , zu Flormz.Bautc mit Ristoro da Campi die Kirche S.Maria novella daselbst, zu welcher A. 127s.das Fundament gelegt wurde. Beyde wa«rm Laybrûder des Dominicaner - Ordens,dem diese Kirche zustehet. Sie bauten auchdie Brâcken Carraja und S. Trinità, wel-che die Ueberschwemmung des Flusses Arn»A. 1264. zu Grunde gerichtet halte, wiedrrauf. Vasari P. i. p. 114.

Florentine» (Laurentius), ein Camaldvle-ser-Mènch des KlostersdegliAngelizu Florenz;folgte der Schule des Taddeus Gaddi. Qtmahlte vortreflich in Miniatur und grau ingrau, war auch ein geschickter Cxlorist, richtigerZeichner und geiibter Erfinder. Er florirtemit vielen Schûlern in seinem Klofter umA. 141;. und starb in dem Jahr seinesAltérs. Baldinucci Sec. 2. p. 94. G.

Fiorentino (Lucas), lernte bey Lev Bap-tista Alberti die Bau-Kunst, welchem er zuMantua in seinen Werken an die Handgieng , und selbige nach seinen Zeichnuugenbesorgte. Vasari P. 2. p. 569.

f iorentino (Nicolaus), Bildhauer; lern-ey Philipp Bruneleschi und Anton Fi-lareti. Ueber die mit Anton Fiorentino zuFerrara verfertigte Statue arbeitete er auchmit Varone an der Statue Pabst Pius desII. bey Ponte-Môle. Beyde richteten auchdie Stadt Tivoli von Grund wiedrr auf,und machten einige Verzierungen in der Ca-pelle S. Andréas der S. Pcters-Kirche zuRom. Vasari P. 2. p. *49.

Fiorentino. Unter diesem Namen sindauch bekannt Dominicus del Barbiere, Si-mon Donatello, Horatius Vajani und An-tonius Veneziano.

Fiori (César), gebohren zu Meiland A.i 6 ; 6 . Lernte bey Carl Cane und PeterPaul Carravaggio. Wurde ein berûhmterHistorien-und Portrait-Mahler und Bau-meister. Er erfand allerhand Maschinen zu. Leich-