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Leichbegàngnistên, ôffêntlichen Gnzuaen, Sa-crament-Gchàustn, Capellcn rc. VcrftrtigteGrundrisse und Zeichnungenzu Gebâuden,deren cinige in Kupfer gcbracht wurdcn.Starb A. 1702. und ward iu derKircheS.Iohannes in Conca begraben. Guarienttp. 122.
Fiori (Marius). Siehe Nuzzi.
Fiorini (Ioh. Baptista), Mahler zu Bo-logne ; studirte nach den Werkm des J.Baptista Bagnacavallo und der Vmetiani-schm Mahler. Arbeitete zu Rom in demsogenannten Koniglichen Saal des Vaticans,und ahmte die liebliche Fârbung der Zuc-cheri nach. Zu Hause vergcsellschaftete erfich mit César Aretusi, da daim dieser dieErsindungen des Fiorini init einer natûrli-chen Colora mahlte. Auf solche Weise ar-beiteten ste an dem Gewôlbe der S. Peters-Kirche zu Bologne. Wegen seincr Wissen-fchaften in der Zeichnung und Bau - Kunstwurde er A. 1^70. znm Etadt-Baumeisterbcstellt. Sein Sohn Gabriel that stch inder Bildhauer-Kunsthervor. MalvasiaT. i.P. G.
Fiorini (Petrus), Raphaels vohn ; Bau-meister zu Bologne. Zeichncte und halte dieAufstcht àber die vornehmste Gebàude, webche zu seiner Zeit daselbst anfgefûhrt wurdelyindem er bestellter Stadt - Bauniehier war.Er bcsast von seinen Vor-Eltern her ein be-ràhmtesKunst-Cabinet. MalvasiaT. i.p.;;6.
Fioriti (Bernhardus). Siche Focoso.
Fischer (Anna Catharina), des J. Tho-mas Tochter; mahlte Blumcn mit Guinmj-Farben. Wurde A. 1660, nach Halle inSachsen bernfen, die Gcmahlin und Prin-zesiinnen des Herzogs August zu unterwcisemAllda henrathete sic Benjamin Block, vonwclchem sie auck kleine Pvrtraite in Oehl-und Pastel - Farbcn zu nrablen lernte. Ar-beitete lange Zeit zu Regcnspurg, und starbdaselbst A. 1719. Doppelmayr p. 272.
Fischer (Carolus), ein Hjstorien-Mahlcr;verfcrtigte in der Dom-Kirche zu Magdeburgdie Pasiions-Historie, welche von UffenbachP. j v. ií 9- gersthmt wird.
Fischer (Iohannes), gchohreil zu Aug-spurg A. War anfànglich ein be-
ruhniter Goldschmied, seine Neigung aber
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zog ihn auf die Mahlerey, welche er- zrrPrag erlernte: Als er sich in Italien indieser Kunst fest gesetzt hattc, kam cr insein Vaterland zuruck, mablte daselbst mitguter Zeichnung auch danerhaftcr und gefàl-ligcr Maniez auf nasscn Mortel, vtarbA. 164;. vandrart P. 1, p. z 22. G.
Fischer (Ioh. Bernhardus) , von Erla-chcn; Kayserlichcr Baumeister zu Wien A.1720. Unter seinem Nainen ist in Druckherausgekomnren: Entwurf einer historischmArchiteclnr in Abbildnng beruhnitcr Gebâu-den des Altcrthums iu Fol. 1.715 - 1721.Item: Gebàude der «Ltadt Wien in klei-nen Médian - Charte»-.
Fischer (Ioh. Thomas),. gebohrcn zuNàrnberg A. 160;. Mahlte schône Blu-men mit Gummj-Farbcn, und ubte sich indem , selbigcr Zeit áblichcn Illuminircn devKupfcrstichen. Starb A. 1685. Dovpel-manr p. 24a.
Fischer (Petrus), von Nurnberg grbûr-tiq; war einer der beruhmtesten Kunst -Giesisern. Von seiner Arbeit siehc man in derS. Sebalds-Kirche daselbst das Grabmahldièses Hctligen , welchcs Werk cinen kurzenBegriff stiiicr Kunst abgcben kan. Ucber-diesi sandte er vieles voir seincr Arbeit inPolcn, Bohmen, llngarn uiid Italien.Starb ohngefehr A. 153°. Seine SôhneHcrmannus, Ioh. Paulus, Iacobus undPetrus warew seine Mit- Arbeiter.. Doppcl-mayr p. 28;. G.
Fischer (Susanna), des Iohannes-Toch-trr; gebohrcn zu Atigspurg A. 1600 .. Ver-fcrtigte mit der Nadel lind der Seheere vcr-wunderlich schonc Werke, da ste svîiderbaraus Pergament auf cine sehr gcschickte ArtBaume, Figuren und ganze Historien schnit-te. SrarbA. 167.V. SaàrrtP.i. p,;28.G.
FlMNttel (Bertholct), gebohrcn zu Lut-lich A. 1-614. Trippes und Gérard Dus»feit, zwey fast unbckannte Mahler , warcnnach Descamps Bcricht seine Lehrmeister,die meiste ûbrige geben Jacob Iordaens da-fûr a». Er studirte zu Rom , und arbeitetezu Florcnz fur den Grost - Herzog. Auf sei-ner Heimreise mahlte er zu Paris fur dieCarmelitcr- nnd-Augustiner --Kirche», undkehrte svdan», ungeachlet. der vvrtheilhafrig-