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Konig fin starkes Jahr - Geld genotz. Erstarb daselbst A. 1685. in hohem Alter. Do-mcnici P. p. 82.
Fracanzano (Franciscus), Césars Bra-der und Mit-Schiller; mahlte fur die Kir-che de Pcllegrini genaunt, den Tod S. Jo-sephs, welches Stàck mit grosscr Manier,vollkommner Zeichnung und vortreflicher Co-lorit verfertiAt ist, so Vax es fur eines derbesten Gemahlden der Stadt Neapolis ge-halten wird. Starb A. 16*7. DomeniciP. ?. p. 82.
Francavilla (Petrus), gebohren zuCam-bray um das Jahr ií$o. Lernte bey Jo-hann da Bologna. Durchreiste viele Lân-der, und wurde ein Mahler, Biidhauer,Mathematicus rc. Konig Heinrich der IV.berief ihn nach Paris, allwo er mit stinemSchuler FrancifcuS Bordoni von Floren;vicie Arbeit. verfertigte, unter denen stch dievier Basreliefs und fo viele Sclaven, andem Fufgestelle der Statue gedachten Kô-nigs auf der neuen Brûcke nach den Zeich-nungen Ludwig Cardi, befinden. Sopranip. 2 Y 2 . G.
Francesca (Petrus della),. gebohren zuBorgo S. Sepolcro A. 1494. War inmathematifchen Kûusten und der Mahlereywohl erfahren, von denen er Bûcher sthricb.Mr. LucaS, ein Francifcaner von Borgo,befôrderte einige von denstlben in Druck.Er mahlte gute Portraite, aber sein herr-fchender Gefchmack gieng auf Nachtstûckeund Feldfchlachtcn, zog auch viele Schuler.Er ward in dem 60. Jahr ftines Altérsblind, und starb A. 1480. allwo er in derBi-schôflichen Kirche feiner Vatcr. Stadt begra-ben wurde. Vafari P. 2. p. G.
Franceschi (Paulus), genannt Fiamingo;gebohren in Flandern A. 1 ;4°. Lernte zuVenedig bey Jacob Robusti, und mahltedie Landfchaften in seines Meistcrs Wcrke.Arbcitete auch fur stch stlbst und verfertigteeine unzâhliche Menge derstlben, worzu ergrosse Talente befasi. Zu Vmcdig stndetman in der Kirche S- Nicolà de Frari einhistorifchcs Geniâhld , und in dem grossenRaths-Saal daselbst ein gleiches von feinerHand. Fûr Kayfer RUdolph den II. mahi-X& er jwcy grosse Tafeà Sein Tod, wel-
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cher A. m 96.. zu Venedig erfolgte, wurdevon stinen Kunstgenossen fehr dedauert. Ri-dolfi P. 2. p. 7;. G.
Franceschini (Valthastr), genannt Vol,terano; wlirde daselbst A. 1611. gebohren»Lernte bey Mattháus Rosselli. Studirtenach den Wcrkcn des Anton Allegri undandrcr Lombardifchen Mahler. Verfertigtevier vortrcffich schôue und grosse Gemâhldemit zierlichcr Ankag der Farben und ange-nehmer Manier in dem Gro§ - HerzoglichenLand-Pallaste Petraja, in welchen er dieThaten Cofmns des l. und Ferdinand desII. vorstellte. Ferncr drcy Cuppolcn in derKirche S. Nunziata und eine in der KircheS- Croce, welche alle andcre ûbertrift. Vonseinen Werken fiehet nian hin und wieder inden Pallàsten zu Florenz, neben dem wnr-den viele in verfchiedene Làndcr versandt.Starb A. 1689. Guarienti p. 84.
Franceschini (Marcus Antonius) , ge,bohren zu Bologne A. 1648. Lernte beyJ. Maria Galli-Bibiena und Carl Cigna-ni, bey welchcm er eine folche Colorit eriang-te, datz er fur einen der besten Nachahmerdiefer fchônen Manier gehalten wird. Nichtallein sein Vaterland fondern auch Deutfch-land, Frankreich, Spanien und verfchiedeneStâdte Italiens besttzen von stinen Gemáhldcnin Oehl-Farbcn, auch aufnassen und trock-nen Mortel. Von seinen vornehmstcn Wcc-ken sind das Geivôlb und etliche Altar-Blàtter in der Kirche Corpus Domini ge-nannt ; der grosse Raths - L-aal zu Gennà ;das Gewôlb nebst acht grossen Stûcken,in welchen er die Thaten des H. PhilippusNeri vorstellte, fur die P. P. Oratorij zuBologne; einige grosse histvrifche Gemàhl-de, die er auf Befthl Pabst Clenicus des XI.verfertigte, und zu Patronen sûr Mutzro-Arbeit dienten, und wurde er wegcn feinerKunst von gedachtem Pabst mit drm Chri-stus-Ritter-Orden beehrt. Franceschini starbzu Bologne A. 1729. Sein Genie giengvornehmlich auf das Angenehme und Nied-liche. Er gab seinen Figure» Leben undBewegung , w n s te auch stinen Gemâhldmalle die Zierlichkeit zu geben, welche mannur wûnschen konnte, indeni er eine fehrstarte Colorit mit. einer lieblichen Gclindig-