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[Band 1]
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Haá Florirte um das Iahr r;;6. Bal-dinucci Sec. 2. p. 84. G.

Fredi (Dominicus), genannt Vartolo;lernte bey stinem Vater Taddcus. MahltePersvective und Vcrzierungen mit bessererErsindung und Manier aïs sein Lehrmeister.Lebtc um das Iahr 14)6. Vasari P. i.p. 2 ) 4 . G.

Fredi ( Taddcus ) , genannt Battolo;gebohren zu eriena % i?çi. Lernte beyseinem Vater Bartolus. Obgleich er in denschlechtesten Zeiten der Mabler-Kunst lebte,brachte er doch durch seine Natur-Gaben ei-ncn guten Geschmack in seinen Werken an,mil wclchem er zu Padua, Siena, Pisaund Flore»; viele Arbeit verfertigte. StarbA. 1412. in seinem Vatcrland. VasariP. i. p. 2*2. G.

Fremandeau, ein vortreflicher Voqel-Mahler; arbeitete ;u Berlin, und starb da-selbst gegen Ende des XVII. Iahrhunderts.Hagedorn p. 212.

Fremery, Bildhauer zu Paris. Vonihm sind drey Statàen in dem Garten zuVersailles, welche er nach Anticken copirte.Brice.

Fremin (Renatus), Bildhaner zu Paris;lernte dey Franciscus Girardon, und zu Rombey J. Laurentius Bernini. Wurde wegenseiner Kunst hochgehalten. Arbeitete fur denKônig und einige Privât - Personen. Hattcseine Wohnung und Werkstatt in dem Lou-vre. Wurde Professor der Académie A.1706. Fur seinen Oheim Carl de la Fosseverfertigte er die Modelle ;n denjenigen Fi-guren , welche dieser an dem Gewolbe derJnvaliden-Kirche zu mahlen vorhatle. Fre-min starb A. 1744. Guarienti p. 444.

Freminet (Martinus), gebohren zu Pa-ris A. 1567. Lernte bey seinem Vater, ei-nen, mittelmátzigen Mahler, der ihn nachRom gehen lietz, allwo er sich sieben Iahrverweilte, und die Manier des M. A. Buo-narvti und des Parmeggiano annahm, auchhernach bestándig beybèhielt, wovon nebenandern die schône Geniáhlve der KôniglichenCapelle zu Fontainebleau, welche unter Hein-rich den» IV. angefangen und unter Ludwigdem XIII. vollcnbet wiirden , zeugen kônnen.Dieser letztere Kvnig bcehrte ihn mit dem

S. Michaels-Orden. Starb A. 1619. Frc-minet war in ân Wissenschaflen, welcheeinige Verbindung mit seiner Kunst hattcn,wohl erfahren: Er verstund die Anatomie,Perspectiv und die Architcctur, er war eingrosser Zeichner, und man siehet viele Er-findung in seinen Gemàhlden. Aber seineWilde Manier, die starken Ausdrucke in sei-nen Figuren, Musceln und Nerven, welcheer aUzuhart vorstellte, und seine allzugekûn-stelte L>tellungen sind nicht nach jedermannSGeschmack. de Piles p. 449. G.

Freres (Theodorus), ein guter Historien-Mahler; ward A. 164;. aus einer altegund reichen Famille zu Enkhuysen geboh-ren. Studirte zu Rom sehr fleitzig nach denAlterthàmern und den besten Meistern, be.suchte aiich daneben die Gelehrtc und die be-sten Gescllschaften dieser Stadt: Durch dieseerlangle er die Bekanntschaft vornehmer Leu-ten, und durch jene ward er in déni Feinenseiner Kunst, und in denjenigen Hûlfsmit-teln, durch welche seine nachmahlige Werkeso hoch geschâtzt wurden, unterwieftn. Fre-res hatte Genie. Seine Zeichnung ist zier-lich und voller Feinheit, aber rn der Coloritwar er nicht allzuglucklich. Man verwahretseine Zeichnungen sehr sorgfâltig in denSainmlungen der Liebhaber. Von seinenhistorischen Geniahlden siehet man in demFûrstlichen Lust-L>chlotz Honslaarsdyk undaus dem Rathhause seiner Gcburts - Stadt.Starb A. 169;. Descamps P. z. p. 149.

Fresnoy (Carolus Alphonsus du) , geboh-ren zu Paris A. 1 6 11. Lernte wider den Wil-len seines Vaters die Mahlerey bey Franciscus Perrier und Simon Vouet. Rciste dar-auf nach Rom, wo er mit Peter Mignardeine Freundschast stiftete, die bis indenToddauerte. Hier studirte er in der Zeichnungnach Hannibal Carraccio und nach Titia»in der Colorit, man will auch behauptcn,datz nieniand diesem letzrern so nahe koinmensey als du Frcsnoy. Aus den Anmerkun-gen, welche er liber dieser und andrer grosfer Meister Werke gcmacht hatte, enlstandsein vortrefliches Gedichte: de Arte graphi-es , welches hernach in viele Sprachen ûber-selrt wurde. Er copirte die Werke Titians,arbeitete aber wenig und langsam, indem