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er ohne gedachte Copien ohngefehr simszighistorische Gemâhlde und einige Landschaftenverfertigte. Starb ohnweit Paris A. 166;.de Piles v. 48;. G.
Frev (Jacvbus), gcbohren zu Lucern inder Schweitz A. 1681. Mutzte gezwungnerWeise das Wagner-Handwerk erlernen, wcl-ches er aber bald verlich, und in seinem 22.Iahr nach Rom reiste, allwo er der Unter-wcisung Arnolds van Westerhout genotz, unddieSchule Carls Maratli bèsuchte, wodurcher, besonders in historischen Stuckcn, emerder berûhmtesten Kupserstechern seiner Zeitwurde, und ihm seine andre als NicolausDorigny und Gérard Audran an die Scitegeseyt werden dûrfen. Die práchtigste undvortreffichste Mahlcreym ;u Rom waren mci-stens die Gegmstànde seiner Arbcit, und mâ-che» stlbige wegcn ihrer Anzahl und groscnFormais einen anschnlichen Band ans. Erstarb zu Rom A. 17^2. -Sein Sohn Phi-jippus, der A. 1728. zu Rom gebohrenwurde, ahmte seinem Beyspicl ràhmlich nach.Fl'lfiii P. 2. p. 2,2. G.
Frczza (Horatius) , Mahler zu Neapo-lis ; lernie bey I Baviista Bcinaschi. Sctz-te alle seine Mlt - Schàler durch stine unge-meine Gcschicklichkeit ini Zerchncn in dasgrôstte Erstaunen. Aeicvncie alle Werke desLanfranco und Dominichino sehr meistcrhaftnach. Eniwarf auch seine historische Erfin-dungen nui grosser Fcrtigkeit. Seine Ge-máhlde wurde» von den grotzten Kimstlernbewiîndert; aber durch das ihm zugelegteLob wurde er so stolz, dast er stch einfallcnliest, durch eine ganz ncur Manier seinenGeniáhldcn eine mehr als gewohnliche Kraftin Schatten und Lichi zu gebcn , mit wel-chcr er aber in eine so harle und rohe Ma-nier verfiel, dast man gcnôthiget wurde,ciniae stiner Werke» auSzulôschen, und ervermochle nimmermehr seine vorige bclobieManier zu erreichen , daher er in grossesElend gerieth, und in solchem sein Lebcn indem z 6. Iahr seines Allers endigte. Do-menici P. v. 281.
Frezza (Ioh. Hicronymus), von Cane-worde ohnweit Tivoli ; lernte zu Rom beyArnold van Westerhouk, und wurde in demKupferstechen mit dem Grabstichel und der
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Radirnadel sehr geschickt. Gab eine Mengeschôncr Kupferstichen hcraus, in wclchen mà»eine gule Zeichmmg und eine angenelyneManier wahrnimnil. Er arbcilcle zu RomA. 1720. Guarienki p. ^04.
Frianc» (Maso da S.). Siehc ThomasMazzoli.
Friquet de vauroze, Historien - Mahlerzu Paris; lernle bey Sébastian Bourdon,dem er nebst andern seinen Mil-Schûlern indem Hôtel de Bretonvillicrs einige Arbeitverfertigcn half, wclche Friquet nachhcr inKnpfer brachte. Er kam in die AcadémieA. 1670. und wurde Prcfessor adjunctusA. 1702. Guerin p. 179.
Frits (Pelrus), Mahler zu Delfft; zcigtein der Coniposttion seiner historischen Ge-máhlden aemeiniglich ettvas ausschwcifendcs,und stellte vielmal in selbigen selrsanie Din-ge vor, welche aber nicht beliebt waren,daher er die Mahlercy aufgab und einenKlittst-Handel mit Gcmàhlden und Kuvftr-stichcn tricb. Er lebte um A. 1670. Dcssca.nps p. 2;.
Froidemontagne (Wilhclnms), La»d-schaftcn-Mahler zu Paris; kam in die Aca.demie A. 167s. und starb in dem ;8. Iahrseines Altérs A. 1685. Guerin p. 250.
Frontier (Carolus), Mahler zu Paris 4lernte bey Claudius Guido Halle. GiengA. 17;;. als Kvniglicher Penstonaire gcnRom, und kam bey seiner Zuruckkunft indie Académie A- 1744. Mahlte fur dieKirche S. Sulpice Christus im Teinpel uikter den Lehrern sitzend. Ohngefehr A. 17 5 7 *wurde ihm die Direction liber die ncucrricl)-tete Mahler - Académie zu Lion anvcrlraut.la France littéraire.
Fruitiers (Philippus), gcbohren zu Ant,werpen uni das Iahr 1625. Verlauschtedie Oehl-Farbcn an die Miniatur- uiid Gum-m> - Farben - Mahlerey, worinn er sehr bc-riihmt wurde, und ubertraf viellcicht alleandre in der Zeichnling. Seine Composi-tion ist gut und leicht. Seine Kôpfe sindzierlich. Seine Gewânder grost und vongutem Geschmack. Seine Colorit war sobescbasse», datz auch Rubens ste nicht wurdemistbilliget haben. Er mahlte gedachtcnKûnstler mit seiner ganzen Famille/ rmd m
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