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Werkstatt eîner Trôdelbude glieche. Cr com-ponirte seine Historien mit vielem Verstand,aberer bcobachlcte tic Costume nur schlecht;hingegen wusile er die Cyarakter und Aus-dràcke scincr Figure» vielfáltig abzuándern.Die Farben truq er sehr dichte auf, undbcdiente stch hicrbey ôfters des Fingers undd s Farbea-Meffers, den Pinselsticl gebrauch-te er einige Zûge tu dicsen Auftrag zu mâ-che» , wclche eine wunderbare Wûckung tha-ten. Die Franzcn und istickwerke sind oftvôllig erhoben. «sente Colorit ist vortreflichund gvldfàrbig. Wenige Gemàhlde konnendie Nachbarschaft der seinigcn aushalten.Descamps P. ?. p. 176. G.

Geldersmnnn ( Vincentius ), gebnrtigvon Brûssel; mahlte das Nackte, besondersder Weibs-Personen sehrwohl. Seine Zeich-nung war richtig; aber ente bessere Auswahlwurde seine Gemàhlde vollkommncr gemachthaben: Man Hat von ihm die Historie derSusaitna, eine Cleopatra, eine Leda, unddie Abnehmunq Christi vont Creutz , welch-lctzteres Gemàhld in der Kirche S. Rom-boul zu sehen ist. Lcbte um das Iahr 1570.Descamps P. 1. p. 164.

05 flée (Claudius), genannt Clandius derLothringer ; gieng als ein Pasteten - Becker-Inng gen Rom, allwo er ans Mangel derArbeit bey Augustin Tasso, dem beften Land,schaften-Mahler seiner Zeit, in Dienste kam.Bey selbigem wurde er nach vielem ange-wandten Fieitz und ûberstiegenen Schwicrig-keilen ein vorkrefljcher Mahler. Seine Ar-bcik wtrb in sehr hohem Preis in die vor-nehmste Kunst-Sammlungen aufgekaust. Erwar um das Iahr 1600. zu Chamagne inLolhringen gebohren, und starb zti Rom A.1682. Gelée wicd fur den bestett Landschaf-ten-Mahler gchallen. Niemand Hat die Fâr-bung so frisch herausgebracht, noch die ver-schicdene Tags-Zeiten mit solchcr Natàrlich-keil vorgestellt, noch atich die Lufì. Perspec-tiv so wohl verstanden als er. Er war auchin See - stàcken vortreflich; allcin zum Fi-gnrenmahlen batte er keiue Geschicklichkcit,baher er zu sagen pflegte : Er verkaufe dieLandsthafren, die Figure» aber gcbe er zumGeschenke. Philipp Lauri und Jacob Cour-tois stassirten einige seiner Landschaften mitFigure». Pascoli P. 1, p. ro. A.

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Gellig (IacobuS), vo» Utrecht; war an--fangs ein Kaufmann, folgte aber seiner Net-gung zur Mahlcrey, und stellte in seine»Slucken aller Gattung Fische vor. Er be-gab sich anch nachhcr auf das Portrattmah-len. Weyermann P. 2. p. z 82.

Gemignano. Siehe Gimignano.

Gemûncher (Lucas), style stch zu Nurn.berg durch das Mahlen auf nasse» Mortel,besonders in perspcctivischcn Vorstellungen,in gukcs Ansehen. «slarb A. 1579. Dop»pelmayr p. 204.

Gendre (Nicolaus le), gebohren zu Etant,pes A. 1618. Lernte bey einein mitlelmâststgen Bilbhauer, gleichwohl wurde er eine»dèr qestdicktesten Mcistern in dicsrr Kunst.Seine meiste Arbeit verfertigte er in der Kir-che S. Nrcolas de Chardonnet zu Paris, inwelcher man einen grossen Dcrstand undverwunderliche Sittsamkcit bcmerkt. Erstarb A. 1670. und fanb in obbemeldkcr Kir-che seine Ruhstâtte. le Comte P. ;. p. 11 ;.

Generino (Franctscus), ein Bildhauevzu Florenz; wurde um das Iahr 1620. j»Spanien berufen. Baglioni p. 250.

Generoli (Andréas), genannt Sabinesc;mahlte den hohen Altar und die Seiten-Stucke der Kirche S. Iohannes Colavita zuRom. Titi. G.

Genga (Bartholomâus), gebohren zu Ce-sana A. ifiS. Lernte bey seinem VaterHieronymus, Georg Vasari und Bartholo-me Ammanati. Wurde ein guter Mahler,Bildhauer, Civil- und Kricgo - Baumcister.Diente zu Maltha , und wurde bey seinemA. erfolgten Tod sehr bedauert. Va-sari P. ;. p. ç°8. G.

Gcnga (Hieronymus), Mahler, Bild-hauer und Banmeister; gebohren zu Urbi-no A. 1476. Lernte bey Lucas Signorelliuitd bey Peter Perugino. Ward in Per-spective» vortreflich, und verfertigte eine sehrgrosse Menge Arbeit an Schaubuhnen, Pal-làsten, Salen tmd Kirchen zu Florenz, Sie-na, in der Romagnte, zu Rom, Dîanlua,und Urbino. Zu Roin nahnt er das Matzvon alleu antickcn Gebáuden, und binterlievdetzwegen seineit Erben grûndltchc Anmerkutt-gett in Handschrift. Starb in seinetn Va-terland A. izzi. und wurde in der Bsschof-iichenKirche bcgraben. Vasari P.;, p.^c-z. G.

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