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[Band 1]
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Gennari (Bmedictus), gcbohren zu Bo-logne A. 163 j. Lmite bey seincm VatcrHercules und bey ftinem Vetter I. Fran-ciscus Barbieri. Wegen ftincr vortrcffichcnKunst ward cr an ben Hof Carl des II.Kônigs in England beruftn, und wurde cr-ster Mahler bey Jacob dem II. Auch vcr-fertigte er in Italien fur verschiedene Fûr-sten Werke, die seines Ruhms wàrdig stnd.Starb A. 1715. und wurde in dcr Kirche

S. Nicolò degli Alberti zu Bologne begra-ben. Acad. Clcm. P. 1. p. 166. G.

Gennari (Cejar), gcbohren zu BologneA. 1641. Lernte bey ftinem Vater Hercu-les und bey ftinem Oheim J. FranciscusBarbieri, welcher ihm seine cdle und starkeManier so wohl bcybrachte , dast des Gcn-nari Arbeil in Kirchen und Pallâsten furseines LehrmeisterS angefehen wird. Ermahlte Landfchasten mit einer meisterhaftenManier. Starb in ftinem Vaterland A.r688. und wurde ihm eine Leich - Rcde ge-halten , welche man in Drnck herausgab,und ftinem Brudcr Benedict zueignere. Mal-vasia T. 2. p. 378. G.

Gennari (Hercules), Mahler von Cento;gebobren A. 1397. Lernte bey ftinem nach-maligen 'Schwager I. Franciscus Barbieri,und copirtc seine Arbcit fthr wohl. Mahlteauch aus eigner Erfindung. Er siarb A.1658. Malvasta T- 2. p. 377. G.

Gennari (Ioh. Benetictus), Mahler vonRimini \ arbeitcte zu Cento mit J. Fran-ciscus Barbieri. Das Altar-Blatt der Ca-pcllc Claudini in der Kirche S. Blastus zuBologne wird sûr seine Arbeil gchalten. SeinEohn Vartholomâns verfcrtigte viele gnteGemâhlde und Altar-Blàlter zu Cento, undlernte bey gedachtem Barbieri. Malvasta

T. 2. p. 369. 377. G.

Genoel (Abraham), gcbohren zu Am-werpen A. 1640. Lernte bey Jacob Bake-rcel und Fierelans. Gieng nach Paris, woer mit Laurentius Frank rind I. Franciscus Mile Frcuudschast stiftete, und stch alseinen vortreflichen Landfthaftcn - Mahler bc-kannt machte, worauf er durch Vorschubdes Carl le Brun in den Gobelins Arbeitbekam, und A. 1663. in die Académie auf-scnommeu wurde. Nach dieftm that er ei-

ne Reift nach Rom, und mahlte dastlbst ei-nige Landschaftcn sûr vornchme Licbhabcr;kehrte sodann nach Frankrcich zurûck, roitwannen er stch mdlich A. 1682. in sein Va-tcrland bcgad , wo cr in hobem Aller starb.Es wàre genng sûr den Ruhm diefts Km'st-lcrs zu mcldcn, dast le Brun und andrc aé-rs,hmte Meister stch seiner Arbeil in ibrcilWerken bedient haben. Seine eigcne t -posttioncu zeigen Genie. Man dcr-'c-. chleichtlich an dcm Wahren semer Vors.^un--gcn, dast er allcs nach dcr Natnr N'.ahlte ,nur wustte er in Nebendingen ftiuc tzssmáhl-de da zu bereichern, wo ihm etwas an danLocal abgieng. Seine Farde ist natnrlicu,krâstig und lcicht in dcr Ausubung. Manstehet an seincn wohl ûberlegten Pinftlzûqcn,dast cr mehr seincn Talenten als ftincn Mu-stern zu dankcn habe. In Portrailcn warer weit liber das Mittelmàstige, abcr nochweit cin bestrcr Landschaften - Mahler. Ermahlte mcistcns grosse Stûcke, welche zuParis vielfaltig gesehen werdcn. GérardAudrau licst ibn euuge Landschaftcn in Kup-fer ctzen. Descamps P. ;. p. 92.

Genoesini (Bartholomâus), Mahler undBaumeister zu Meiland; gab nach des Ter-re Bcricht den Rist zu dcr Kirche S. Vitoal Paftuirelo A. 1621. André schreiben diè-ses cinem Baumeister Peter Orobono ge-nanut, zu. Latuada.

Genoesini (Marcus), Mahler zu Mci-land; arbeitcte in Oehl-Farben und aus nas-sen Mortel in den Kirchen S. Marcus, S.Lazarus und zum H. Grabe. Guarientip. 363.

Gent (Ioris oder Iustus van), Histo-ricluMahlcr zu Brussel; lernte bey FranzFloris. Vasari P. p. 837. Vicllcicht istdieftr mit Ioas van Clef dcr glciche Mann.

Gentil (Franciscus), ein gèschickter Bild-hauer zu Troye in Champagne um das Iahr1620. War einer von des Peter MignardLehrmcistcrn. Monville p. 4.

Gentil (Ludovicus). Siehe Primo.

Gentile (Antonius), genannt da Faenza;ein vortreflicher Gold - und Silberschmicd,und Bildhguer. Arbeitcte sûr Fursten undPàbstc, insonderhcit in der S. PettrS-Kirchezu Rom, allwo er Creutze, Leuchter undan-

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