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dre Kirchcn-Zierden verfertigte, an welchenman wohi g.zeichnete Figuren , Larven,Fruchtgehánge, Thiere rc. sthr lebhaft undstltsam vorgestellt sieht. Er starb in dem-o. Iahr seines Altérs A. 160-. und wurdem der Kirche S. Blasius zu Rom beqra-ben. Man fand sthr schônc Zeichnungenvon Springbrunnen und andern kèstlichenWerken untcr stiner Verlassenschast. Bag-lioni p. 10;. G.
Gentileschi (Arthemisia) , des HoratiusTochter; mahlte nichr allein ungemein schô-ne Portraite, sondern auch kleine historischeStûcke nach des Guido Rcni Manier. Siearbeitete zu Neapolis A. 1630. DomeniciP. 2. p. 300. G.
Gentileschi (Franciscus), des HoratiusSohn; kam nach seines Vaters Tode genGenua. Lernte bey Dominicus Fiasclla undûbtc sich in der Mahlerey. Sovrani p. 232. G.
Gentileschi (Horatius ), Mahler von Pi-sa ; lernte bey Aurelius Lomi, seincm Stief-Bruder. Gieng nach Rom, wo seine zarteManier bey Fârsten und Pàbsten beliebtwurde. A. 1621. gienc, er nach Gmua,arbeitete auch daselbst fur ben Savoyischenund den Franzôsischen Hof, von welch-letz-term er dahinberufen wurde, und zwey Iahrverblieb. Von da kam er nach Enqland,und erhielt ncbst guter Bezahlung stiner Ar-beit ein Iahr-Gehalt von 300. Pfund Ster-ling. Er starb zu London in dem 48. Iahrseines Altérs, und wurde in der KôniginCapclle begraben. Baglioni p. 244. G.
Gentileschi (Sophonisba). S. Angusciola.
Georgi (David). Siehe Iorisz.
Gérard (Ioh. Georgius), von Espinalin Lothringen; lhat sich im Portraitmahlcusthr hervor, starb aber in der Blûthe stinerIahren. Gueudeville P. 3- p. m*
Gérard (Marcus), Mahler von Brugge;war in allen Gattungen dieser Kunst geûbt.Er mahlte nâmlich Historien , Landschaftenund Architectur. War ein guter Zeichner,Kupferetzer und Iliuminirer. Man siehetin stiner Geburts - Stadt und umliegcndenOrten schbne Gemâhlde von ihm. Erzeich-nete viel sûr die Glas - Mahler. - In seineLandschaften mahlte er gemeiniglich eineplsstnde Weibs-Person; sie schicken stch als»
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wohl neben des Joachim Patenier Arbeit.Man Hat die Fabeln des Aesopus von stinerand gczeichnet und geetzt, wvrinne diehicre sthr wohl vorgestellt find. Auch brach-te er die Stadt Brugge schon in Kupft..Arbeitete in England, und starb daselbst umdas Iahr 1590. &efcmpê P. 1. p. 143. ®.
Gerbier (Balthasar), gebohren zu Ant-wrrpen A. 1392. War ein geschickter Mi-niatur - Mahler. Arbeitete in Italien, undwurde in stiner Kunst so beruhmt, datz eran den Kôniglichen Hof in England bernftn,und an denistlben zu allerhànd wichtigc»Geschàftm gebraucht wurde. Der Kônigmachte ihn znm Ritter , und er war vielcIahre in dessen Dicnstcn Résident zu Brûstsel , nach stiner Zurûekkunft aber Konigli-chcr Ceremonicn - Meister; er starb auch indicscr Wurde. Sandrart P. 1.33.313. G.
, Geret (N. N. le), ein vortrcsiicher Fran-zvsischer Bilthaucr, dessen Kunst sich einigauf Crucifixe cinschrânkte, in welchcn er aber(besvnders in denjenigen, die unter zwei»Schuhen warcn) so bcràhmt ìvurde, dastman selbige in unglaublich hohem Preis ver-kauste. Er a-bei.ete zu Paris, und starbdaselbst. le Cowic P. 3. v. 183. .
Geri, von Arezzo; verfertigte das Chorund die Canzcl der Kirche S. AugustinuSdaselbst von eingclegter Arbeit mtt Figurenund Perspectwen. Vasari P. 2. p. 480.
Gerike (Samuel Thcodvrus), gebohrenzu Spandau A. 1663. Lernte bcv Rudgervan Langenfeld. Studirte zu Rom unterCarl Maratti. Mahlte Historien zu Berlin,und starb daselbst A. 1730. Von ihm Hatman deutsthe Uebersttzungeu von des duFrcsnoy Arte graphíca und des Lairesse?>ol-lândischen Mahler-Buch. Harnis Tab. ,7.
Gerino, vou Pistoja ; lernte bey PeterVannucci qenannt Perugino. Mahlte zuBvrgo S. Sepolcro auf nassen Mortel A.1320. Vasari P. 2. p. 301. G.
Germain (Petrus), Goldschmied undPosiirer; gebohren zu Paris A. 1647. Gabschon in dem 17. Iahr seines Altérs Probeustiner ausserordentlichcn Geschicklichkcit; da«her er durch den Hcrrn von Colberl undCarl le Brun dem Konig vorgcsteUt ìvurde,der chm auftrug , die Historie stiner Regie-
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