ge vieler Pallâsien bis A. M 27. da er beyPlûnberung der Stadt Rom alle das Seini-ge verlohr, und in sein Vaterland cntfloh,woselbst er bald hernach siarb. Vasari P. 3.p. m. G>
Gimnafi^(Dominicus), mahlte in demOratorio o. Philippus Neri der Armen-Spithal-Kirche zu Vcnedig, die Erscheinung,welche diesem Heiligen in bem Gebet, und inriner Entzâckung von Johannesdcm Táustrgeschahe. Bassaqlia.
Ginafi (Catharina), eine vorlressicheMahlerin zu Rom um das Iahr 1630.Verfertigte alle Gemâhlde der Kirche S.Lucia daselbst nach den Zeichnungen desJohann Lanfranco. Titi. G.
Gino (Antonius di). Siehe Lorenzi.
Gioagi (Bartholus), von Floren; ; kanmit Rechl unter diejenige Kûnstler gerechnetwerden , welche nach Cimabue und Giottoder Mahlercy wieder aufzuhelfen suchtcn.Er lebte um das Iahr 1320, BêmucciSec. 2. No. 29.
Gioja (Thomas del), ein Mahler; ar-beitete A. 1565. zu Florenz. Lettere sullaPittura rc. P. 1. p. 142.
Giolfino (Nicolaus), Mahler zu Vero-na; lernte bey seinem Vater Paul, und sin-det man viel schône Arbeit auf nassen Mor-tel von seiner Hand in seiner Vater-Stadt.Pozzo p. 273. G.
Giolfino (Paulus) , Mahler zu Veronaum das Iahr 145°. Seine Fresco-Mahle-»eyen siehet man noch heut zu Tag, und sindselbige wegen ihrer guten Manier und zierli-chen Colorit betrachtens- wûrdig, besondersda sie in der Zeit vcrfertigt wurden, alS diè-se Kunst allererst anfieng in der Schènheitzuzunehmen. Pozzo p. z 8 . G.
Gionima (Simon), gebohren zu PaduaA. iâ;6. Lernte bey seinem Vater Jacob,rinem Mahler aus Dalmatien, und beyCésar Gennari zu Bologne. Mahlte umdas Iahr 1710. zu Mien sûr bffentliche undPrivat-Gebâude. Guarienti p. 461.
Giordano (Lucas), genannt Fà presto;gebohren ;u Neapolis A. 1632. Lernte beyseinem Vater Anton, einem mittelmàtzigcnMahler, bey Joseph Ridera, und zu Rombey Peter Beretini. Studirle zu Venedig
vornchmlich nach des Paul Caliari Werken,dcsiên Composition samt ber schônen Fàrbungdes Cortonna ihm ûber alles gcfielcn. Aufbestàudigcê Antreiben seines Vatcrs, der ihmimmer zuruste: Luca fà prelìo, erlangte ereine ausserordentliche Geschwiudigkeit im Ar-bciten , von welcher er eine Probe an demgrossen Altar - Blatt der Jesuiter - Kirche zuNeapolis erwies, da er solches innerl 36.Stunden sertig lieferte; in sclbigem stellte erS. Franciscus Taverius vor, wie er in Ja-pan eincr grossen Menge Volks die H. Taufzudienet. Er verfertigte auch eine erstaunli-che Menge Gemâhlde sûr ôffentliche Gebâu-dc und Prival-Personen in Ochl-und Fresco-Farben. Carl der II. Kônig in Spanie»berief ihn A. 1690, dahin, machte ihn zumRitter, und gab ihm ein monatliches Gehaltvon 200. Duplonen. Sein vornehmstesWerk, welches er dorten mahlte, ist dasGewôlb der Kôniglichcn Kirche des Klo-sters Escurial. Nach dem Tod dieses Ko-nigs kam er gen Neapolis zurûcke, und starbA. 170;. Giordano besasi einen ungcmeinenTalent nach eignem Gefallen die VÍerke dergrôsiten Mahler auf das gcnaueste nachzu-ahmen. Wegen seiner bewundernswûrdigenFertiakeit und allzuhâusiger Arbeit siud seineGemâhlde von ungleicher Stârke; vielmalensind sie unrichtig in der Zeichnung, aber manmutz in denselben allzeit eine freye Handlung,welche ihm eigen ist, bewundern. SeineColorit ist von grosser Harmonie und Zàrl-lichkeit, er verstûnd die Perspectiv grundlich,und seine Einbildungskraft war erstaunlichfruchtbar. Er mahlte mit gleich gutem Er-folg in Ocl- und Fresco-Farben, einige sei-ner Gemâhlden sind vortreflich ausgearbeitctundfehrangenehm. Domenici P.3. p. 394. G.
Giorgetti (Antonius), Bildhauer zu Rom;verfertigte die Statue des H. Sebastians furdie Kirche dieses Ramens. Keytzler çi.Bries. 0 .
Giorgetti (Iacobus), Mahler von Atzis;lernte bey Johann Lanfranco. Zu Perugiaund in andern Stâdten sichet man von fti-ner Arbeit. Er starb in dem 77. Iahr sei-nes Altérs in dem XVII. JahrhNndert. Mo-relli p. 166. 0.
Ff»
Giorgi