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Mcsciit Muster mfcdUîe nachhcr der bcrûhmteDomiuicus Beccasumi de» ûbrigcn und mch-rercn Theil deS Futzbodcns mit grosser Kunstu>rd Geschicklichkcit aus. Lettere sulla Pittu-ra rc. P. i. p. ;oy.
Giovanni (Sigismundus S.), ein sehrerfahrner Baumeister zu Neapolis; terniebey J. Franciscus Mormando. Verfertigtedie Cuppel der Kirche S. Severinus da-sclbst , welche Kunst (die zu selbiger Zeit nochgan; neu war) er sondcrlich wohl vcrstand.Starb um A. 154°. Domcnici P. 2. p. 98.
Giovanninr (Carolus César ), gebohren1» Bologne A. 169;. Lernte bey seinemBâter I. Maria. Mahlte in ber Carmeli-ter-Kirche zu Parma aus eine Altar-Tafelden Martyr-Tod S. Quirinus, in welcherndie Stàrke der Fârbung und die Meister-haftigkeit der Zeichnung bemerkct zu wcrdenverdienen. Er halte eine besondre Geschick-lichkeit, alte vcrdorbene Mahlereycn auszu-besscrn. Gnarienti.
Giovanninr (Ioh. Maria), gebohren zuBologne A. 1667. Lernte bey Joseph Ro-
11. Mahlte fur Kirchen und Pallàste. Hier-ons bekam er Lust zum Kupferctzen , in dieserArbcit gab er verschiedene Werke heraus,als: die Gemâhlde der Carracci in dem Klo-ster S. Michèle del Bosco zu Bologne aus20. Blâttern, die berûhmte Cuppel derDom-Kirche zu Parma nach Correggio aus
12. Blâttern, das unvergleichliche Mûnz-Cabinet des Herzogs von Parma in vcrschie-dencn Folianten rc. Er starb daselbst A.1717. Guarienti.
Girardon (Franciscus ), Bildhaucr undBaumeister ; gebohren zu Troye in Cham-pagne A. 1627. Lernte bey Laurcntius Ma-nier und bey Franciscus Angujer. Erlangtegroffen Ruhm durch die Bildhaucr-Arbcit/welche er zu Versailles und in andcrn Kc>-niglichen Schlôssern und Gârtcn verfertigte.Nach des Carl le Brun Tod bekam er dieAufstcht ûber die Bildhaucr , welche sûr denKônig arbeiteten; dieser wollte sich der eini-ge Peter Puget nicht unterziehen / sonderagieng nach Marstille. Obglcich nun Girar-don die Geschicklichkcit nicht halte , eine Ar-beit so auszufuhren wie Puget / so besatz erdennoch eine grundliche Zeichnung und eine
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gute Composition , wie man solches mit Ver-wunderung an dem pràchtigen Grabmahldcs Cardinals von Richelieu in der Sor-bonne / an der Ritter-Statûe Ludwig deSXIV. auf dem Platzc von Vendôme , an derEntfuhrung der Proftrpina , und an demBade des Apollo in den Gârtcn zu Versail-les sehen kan. Er halte seine Wohnung undWerkstatt in dem Louvre / allwo er eineGallerie mit den raresten Wcrken der Bild-haucr - Kunst und andern «^eltenheiten an-richtcte / welche auch desiwegcn in Kupfergebracht wnrde. Starb als Directvr nndCanzlcr der Académie A. 1716. und wurdein der Kirche S. Landry (wo er sich undseincr Ebefrau durch seine Schiller Nouris-son und Lorrain ein schôncs Grabmahl cr-richtcn licsi) begraben. la Coilibe. G.
Giron / Mahler ans Frankreich. Seinemit Wâldern/ Hugcln/ Sec»/ Wasserfâl-len und wohl unterschiedenen Bâuinen an-gefnllte Landschaften waren zu Venedig / woer sich lange Zeit aufhielte/ sehr gefâllig undbeliebt. Boschini^p. 545. G.
Girupeno. c>. Ludovicus Scaramuccia.
Gisbrant (Iohannes ), Mahler aus Eng-land; hielte sich lange Zeit zu Lisaboil ausallwo er die Tafel des hohen Altars in derKirche S. Maria Magdalena mit guterZeichnung lrnd Colorit verfertigte. LebteA. 1680. Guarienti p. 2,2.
Gisleni (Ioh. Baptista ), Baumeister zuRom; gebohren A. 1600. Arbeitete in fti-ner Vater-Stadl und in Polen. Starb zuRom A. 1672. und wurde in der Kirche S.Maria del Popolo begraben/ wo man eineweitlâllftige Grabfchrift von ihni findct.Pafcoli % 2. p. 552. G.
Gismondi (Paulns) , genannt Perugi-no; gcbohren A. 1612. Lernte bey J. An-ton Scaranzuccia und bey Peter Beretini.Vlan sichet in der Kirche S. Agatha aufdem Platze Novana, und an andern Ortenzu Rom von scinen Gemâhlden. Er kam indasige Académie A. 1668. und starb A-1682.Pafcoli p. 202. G.
Gittard (Daniel ), Baumeister zu Paris.Von dessen Arbeit sind: die Kirche S. Ja-ques de haut pas / und ein Theil der KircheS. Sulpice. Er wird eines allzugrossen
Eigen-